Archiv der Kategorie: 'Sonstiges'
Marodes in der Mittagspause
Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 13|08|2010.Oh Gott… es ist so weit. Alliteration in der Überschrift. Das Spiegel-Online-Syndrom hat mich erwischt.
Hoffentlich gibt’s dagegen was von Ratiopharm. Oder ne App.
Wieauchimmer… Marodes gibt es in Solingen ja eine ganze Menge. Hier zwei Beispiele.
Dreht man den Fotografenkörper um 180° blickt man auf das, was mal eine Parteizentrale war.
Die Parteifarben finden sich immer noch an dem Gebäude… wenn auch in anderem Zusammenhang:
Solingen – Papiermühle
Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 07|08|2010.Vermutlich gibt es wenige Siedlungen in Solingen die abgeschiedener sind als die Hofschaft “Papiermühle”.
Johannes Soter, erster Buchdrucker im Bergischen Land betrieb dort ab 1518 eine Papiermühle, die der dortigen Siedlung ihren Namen gab.
Abgesehen von der größtenteils verfallenen Fabrik und der dem Untergang geweihten Wupperbrücke ist es dort unten sehr beschaulich.
Tetti nahm mich heute mit an diesen geschichtsträchtigen Ort.
Bei ihm gibt es auch umfangreiche Informationen.
Bei mir gibt’s nur marode Bilder. (-:

Einige scheren sich nicht um diese Warnung und benutzen die Wupperbrücke trotzdem. (Klick macht groß)
Schleichfahrt
Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 08|04|2010.Unlängst versicherte die Deutsche Bahn AG den Bürgern und Politikern aus dem Städtedreieck, es ergäben sich keine weiteren Einschränkungen des Personennahverkehrs über die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands. Die Müngstener Brücke sei zwar ein wenig festgerostet in den Lagern und vorsichtshalber leite man schwere Güterzüge um – die Regionalbahn RB47 (“Der Müngstener”) dürfe aber wie gewohnt verkehren. Gerne auch mehrmals.
Und die Politiker – allen voran unser Baudezernent – haben das natürlich geglaubt. Die Bürger auch. Nur das Eisenbahnbundesamt hat offensichtlich etwas genauer hingeschaut, die aktuellen Gutachten auch gelesen und nun verkündet, dass die Höchstgeschwindigkeit ab sofort nur noch 10 km/h beträgt und sich die Regionalzüge auf der Brücke nicht mehr begegnen dürfen. Die Höchstbelastung der Brücke sinkt auf das Betriebsgewicht der als Regionalzüge eingesetzten DB Baureihe 628.4 – also knapp 70 Tonnen.
Damit dürfte man die Fahrten der historischen Dampfloks im Rahmen des alljährlichen Brückenfests wohl knicken können. Die in den letzten Jahren eingesetzten Loks der Baureihe 52 und 41 wiegen alleine schon zwischen 90 und 100 Tonnen – ohne Tender und Waggons wohl gemerkt.
Ich frage mich, was als nächstes kommt… Am Schaberg aussteigen, im Gänsemarsch (aber nicht im Gleichschritt, wegen der Resonanzkatastrophe) über die Brücke und in Güldenwerth wieder einsteigen?
Auch ich mag Bücher!
Verbrochen von Sabine und zwar am 06|02|2010.Allerdings habe ich mich nach den Vampir- und Hexenbüchern von Anne Rice (Interview mit einem Vampir ff.) , Historischen Romanen sowie Harry Potter und dem Herrn der Ringe (was ich allerdings schon vor fast 20 Jahren gelesen habe) mittlerweile auf Thriller eingeschossen!
Ich liebe leichte Kost bei Büchern und Filmen. Ich möchte unterhalten werden und will nicht über tausend Dinge nachgrübeln und mir sozialkritische Gedanken machen müssen. Das tue ich schon genug beim “Genuß” von Tageszeitungen/Magazinen, Nachrichten und dem was mir tagtäglich vor die Augen und Ohren läuft.
Meine absoluten Lieblinge sind die Bücher von John Katzenbach, Simon Beckett, Tess Gerritsen und Karen Slaughter!
Nachdem ich mich vom 27.12.2009 bis zur dritten Januar Woche diesen Jahres durch Scott McBains “Das Judasgift” gequält habe, was leider nicht das gehalten hat, was “Der Judasfluch” versprochen hatte, kam sofort der neueste Simon Beckett “Leichenblässe” an die Reihe. Auch nicht ganz so gut wie die anderen zwei der David Hunter-Geschichten, aber schon da musste ich mich zwingen, neben meinen S-Bahn-Fahrten nicht noch Abends im Bett zu lesen.
Seit gestern ist der neue Katzenbach “Der Täter” dran. Da ich IMMER den kurzen Klappentext lese, war ich sehr skeptisch, da es sich um Holocaustüberlebende und ihrem damaligen Peiniger handelt, doch es lässt sich sehr gut an. Ich bin gespannt, wie lang ich brauche werde.
Mein persönliche Buchempfehlung für Menschen, die gerne Thriller lesen: Katzenbachs “Der Patient”
Falls jemand in diesem Bereich Empfehlungen für mich hat, immer her damit
Endlich Schnee!
Verbrochen von Sabine und zwar am 20|12|2009.Wochenlang hört man “Och, wann schneit’s denn endlich?!” Jetzt schneit es und nun ist es auch nicht recht. Ok, es ist ein klein wenig viel von der weißen Pracht, aber ich finde es trotzdem schön! Auch wenn wir mit der Schneeschipperei doch auf ziemlich verlorenen Posten stehen…
Gespannt bin ich auf morgen. Ob ich wohl irgendwie zur Arbeit komme? Und wenn, wann?
Das Foto ist vor dem letzten Mal Schneeschippen entstanden, mittlerweile dürften es wieder 2 bis 3 cm mehr sein und es schneit weiter!
UFO
Verbrochen von Sabine und zwar am 03|11|2009.Frau Olsen sucht mal wieder! Ich verstecke immer alles so gut, dass ich mich nachher partout nicht mehr daran erinnern kann, wo ich es denn versteckt habe. Ganz toll.
Also das was ich eigentlich suche, konnte ich natürlich bisher leider nicht finden, dafür tauchte aus den Tiefen der Kellerkisten dieses Unbekannte Fund Objekt auf:


Weiß jemand zufällig was das ist?? Es ist 9 cm lang, 6,5 cm breit, 2,4 cm hoch und wiegt 425 Gramm. In diesem “3er-Kreis” steht in der Mitte “Arab Bank AG” und “Germany”. Ich hab weder eine Ahnung wie das in eine unserer Kisten kommt, noch weiß ich was das sein kann. Ich bin für jede Hilfe dankbar!!
Genagelt
Verbrochen von Sabine und zwar am 22|10|2009.Im Jahr 2000 habe ich mich noch in Bayern das erste Mal in ein Nagelstudio begeben. Meiner lieben Carmi sei Dank war ich vier Jahre lang ein treuer Gast im Nagelstudio Brunner in Odelzhausen. Dann kam Finn und die 2 Stunden, die ich mit Ratschen, rauchen, Latte trinken und nebenbei auch mal Fingernägel machen brauchte, waren zeitlich einfach nicht mehr drin.
2008 fing ich kurzfristig mal wieder damit an, in Düsseldorf. In einem dieser “Asia-Fast-Nail-Studios”, nur um es mal auszuprobieren. Das Ergebnis war nicht schlecht, aber die sicherlich sehr netten Damen unterhielten sich kaum und wenn dann nur untereinander und dann auf “ausländisch”. Für diese Art von Massenabfertigung war mir das dann einfach zu teuer.
Nun hat am 01.10. meine Lieblingsschwägerin ja meinen Lieblingsschwager geheiratet und da ich auf dem Weg zur Arbeit an insgesamt drei Nagelstudios vorbeikomme und an einem der Aushang “Nagelmodelle gesucht” hing, dachte ich mir, dass die Hochzeit ja ein gegebener Anlass wäre meine Fingernägel mal wieder hübsch zu machen.
Gedacht getan! Eine Woche nachdem ich in diesem Studio war, fingen die Seiten meiner Nägel an Luft zu ziehen. Das habe ich mir noch eine weitere Woche angesehen und bin dann wieder dorthin um zu reklamieren. Zwei Nägel waren schon fast am wegbrechen und mussten bis zum “Reparatur-Termin” geklebt werden. Das ich den Kleber überall auf den Fingern hatte, war mir auch schon fast egal.
Der Termin kam, ich ging hin, jeder Nagel hatte bis dahin Luft gezogen und das Gel wurde ein Stückchen runtergefeilt und der Nagel dann komplett neu mit Gel überzogen. Nicht nur, dass man den Übergang von neuem zu altem Gel sehr stark sehen konnte, diesmal dauerte es keine zwei Tage und schon hatte ich wieder Luftblasen zwischen Gel und Fingernagel. Geht gar nicht!!!
Ich hatte die Nase voll und wollte den Mist nur noch von den Fingern kriegen. Einen Termin dafür hätte ich aber erst nächste Woche bekommen, also bin ich einfach zwei Häuser weitergangen und durfte heute wiederkommen. Wie gesagt, eigentlich wollte ich das Zeug komplett abhaben, aber die unglaublich nette Studiobesitzerin Frau Schröder hat mich dann davon überzeugt es doch nochmal zu versuchen und dem Können ihrer “Mannschaft” eine Chance zu geben. Ich muss jetzt noch bis Dienstag mit neun grottenhässlichen und einem schönen Nagel durchhalten, denn mir wurde kostenlos ein “Probenagel” gemacht. Und Mädels, ich hab mich wie damals in Bayern gefühlt! Nette Atmosphäre und das Ergebnis hat mich komplett überzeugt.
Hier der Beweis:

Und hier kann man die unterschiedliche Dicke sehen. Wenn man solche “Klumpen” auf den Nägeln hat, ist das nicht so witzig.

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf Dienstag und bin richtig froh, dass ich mich überzeugen lassen habe.
Jetzt geht’s aufwärts
Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 30|08|2009.Ämterfrust oder: Meine Ex-Cousine
Verbrochen von Sabine und zwar am 29|07|2009.Jaaa ich weiß, Ex-Cousinen gibt es nicht, aber manchmal wünschte ich man könnte sich von gewissen Teilen der Verwandschaft einfach entverwandschaften!
Meine Ex-Cousine und ich waren vor langer Zeit einmal (fast) wie Schwestern. Sie heiratete irgendwann, bekam zwei Kinder – ich trödelte immer noch in der Weltgeschichte rum und nahm das Leben so wie es kam (ok, nicht immer. Manchmal wurde es mir auf auch irgendwie aufgezwungen). Irgendwann jedoch knallte bei ihr eine Sicherung durch, die teilweise wirklich unschöne Auswirkungen auf ihre und meine Familie hatten. Wäre es bei der einen Sicherung geblieben, hätte man sicherlich sagen können “Ok, passiert mal! Vergessen!” aber es knallten immer mehr und ich fing schon an mich zu fragen, wie viele davon ein Mensch besitzen kann…!
Die zwei wichtigsten Dinge waren sicherlich die Trennung von ihrem Mann und der Tod meines Opas. Trennen kann sich jeder, aber es kommt immer auf die Art und Weise an und die war sehr sehr unschön. Kurz darauf wurde wieder geheiratet und was für eine Knallcharge!! Aber egal. Fakt ist, sie ist seit 2003 (da habe ich sie zum letzten Mal gesehen, als sie, die Kinder und ihr damals noch Lebensgefährte, uns besucht haben und ich sie dann wegen groben Fehlverhaltens rausgeschmissen habe) mit ihrem neuen Mann und den Kinder mindestens 5x umgezogen, immer wieder in ein neues Bundesland – neuer Kindergarten, neue Schule, neue Leute. Und der leibliche Vater (also Ex-Mann) hat die Kinder bisher vielleicht 2 bis 3 Mal sehen dürfen.
Mein Opa ist 2004 gestorben und hat eine Menge Menge Krempel hinterlassen. Da meine Ex-Cousine Vollwaise ist, war sie zu einem Drittel erbberechtigt. Geholfen hat sie aber nicht, nur die Hand aufgehalten und geklagt! Und wie sie klagt, ständig zieht sie vor Gericht, als Hartz IV-Empfängerin zahlt sie das ja glücklicherweise nicht…! So kann sie ihrem Ex-Mann immer schön eins auswischen – auch wenn ich bis heute nicht verstanden habe warum – und sich daran hochziehen.
Und so kommt es auch, dass ich jetzt diesen Beitrag schreibe, denn nun gab es wieder eine Verhandlung. Ihr Ex-Mann und leibliche Vater der beiden Kinder, versucht alles ihm Mögliche, um seine Kinder zu sehen, so trifft man sich also immer vor Gericht, diesmal in Aalen. Und da hat die Dame des Jugendamtes doch tatsächlich erzählt, dass wir (also die Olsens) schuld daran wären, dass ihr Ex-Mann die Kinder nicht sehen darf. Wir würden sie nämlich ausfragen und dann alles notieren. So hat es ihr nämlich meine Ex-Cousine gesagt. Und dann stimmt das natürlich auch, das muss man beim Jugendamt in Aalen nicht vorsichtshalber mal überprüfen. Hätte diese Dame vom Jugendamt das nämlich getan, hätte sie feststellen müssen, dass ich – wie schon erwähnt – die beiden zum letzten Mal im August 2003 gesehen habe und da war meine Ex-Cousine dabei und meine Eltern haben die Kinder zum letzten Mal auf der Hochzeit von ihr und der Knallcharge respektive auf einer Gerichtsverhandlung vor einigen Jahren, gesehen. Wie sollen wir die Kinder also ausfragen können – mal davon abgesehen, dass uns das Leben der beiden überhaupt nicht interessiert – und dann auch noch schuld daran sein, dass sie ihren Vater nicht sehen dürfen?! Was ist das schon wieder für eine Willkür?
Also liebe Dame vom Jugendamt in Aalen – sie lesen von uns, seien Sie sich sicher! Und liebe Ex-Cousine: Du hättest dich besser gleich zusammen mit deiner Knallcharge in die Psychiatrie begeben sollen, da seid ihr beide besser aufgehoben und die Kinder würden vielleicht endlich mal zur Ruhe kommen!










