Archiv des November, 2006

Verfrühte Vorsätze

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 28|11|2006.

Na toll! Da nimmt man die einigermaßen ungeplante Übernachtung in Grachtencity zum Anlass, die dringend benötigte Mütze voll Schlaf ganz gemütlich im Hotel nachzuholen und eben nicht tourimäßig in den Winkeln von Amsterdam herumzutingeln wo Touris nunmal so rumtingeln und prompt läuft einem nen offenes WLAN über den Weg. Muss ich doch wieder die halbe Nacht surfen… Frechheit sowas.

Over-Mon-Pre-Angels

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|11|2006.

Ich habe mir ja vor langer Zeit einmal geschworen nie mehr wieder eine Castingshow zu verfolgen. Nicht “Deutschland sucht den Superbeamten” (wenn Sie “Beamten” mit StarTrek assoziieren können Sie sich meines uneingeschränkten Mitgefühls übrigens 101%ig sicher sein), und auch nicht “Pappstars”.
Dafür gibt es mehrere Gründe:
1. Die Jury:
Mal ganz abgesehen davon, dass ich mir kaum einen unglaubwürdigeren Drillinstructor vorstellen kann als Herrn Soest Soost! (oder wo auch immer das ! hinkommt) -der auf mich immer den Eindruck macht als könnte er sich nie entscheiden ob er rumbrüllen, schwitzen oder flennen soll- findet man in kaum einer anderen nicht-politischen Sendung eine offensichtlichere Zurschaustellung geballter Inkompetenz. Mag sein, dass die Jurymitglieder aus dem Showgeschäft kommen. Zu Experten macht sie diese Eigenschaft aber in meinen Augen nicht. Vielmehr vermute ich, dass in letzter Konsequenz die Entscheidungen von anderen Stellen getroffen werden die ihren Entscheidungen andere Parameter zugrunde legen als musikalisches Können oder die “Performance”. Und selbst der Unterhaltungswert der Juroren hält sich -wenn man von Herrn Bohlen einmal absieht- arg in Grenzen.
2. Die Kandidaten:
Naive kleine Jungs und Mädels. Mal mit Talent und mal ohne. Und allen hat man irgendwann einmal gesagt: “Du bist soooo toll! Geh da mal hin.” Gerne auch mehrmals. Ich glaube Eltern können ihrem Nachwuchs kaum mehr schaden, als völlig grundlos dessen Selbstbewusstsein zu überzüchten. Und wenn sie es dann ganz bis zum Ende durchhalten, dürfen sie für einen Hungerlohn das echte Showbiz kennenlernen. Wilkommen in der heavy rotation.
3. Die “Musik”:
Eine originelle Melodie? Eine innovative Akkordfolge? Intelligente Texte? Fehlanzeige.
Einheitsbrei. Sonst nichts. Was der Bauer nicht kennt… Die Masse ist leidensfähig und noch nicht gelangweilt genug.

Obwohl… Moment! Ich werde wahrscheinlich doch alle weiteren Castingshows verfolgen müssen. Die Bandnamen sind nämlich immer für einen Schenkelklopfer gut.

Ohne Worte

Verbrochen von Sabine und zwar am 24|11|2006.

“…Die Pflegeerlaubnis wird für den Zeitraum von maximal fünf Jahren erteilt, wenn das Jugendamt die persönliche Geeignetheit und die der Räume bestätigt hat.”

Bisher dachte ich immer das Substantiv von “eignen” wäre “Eignung”, aber der Ausdruck “Geeignetheit” ist absolut üblich in der deutschen Sprache….

Oh wie schön…

Verbrochen von Sabine und zwar am 22|11|2006.

…mein Lieblings-Herr Patrick ist wieder da!!!
Sehnsüchtig habe ich 4 lange Tage auf eine Meldung warten müssen um dann zu hören, dass es in Barcelona 26 Grad waren. Na Danke! Kein Wort des Vermissens, keine Bemerkung über “Blog-schreib-Entzug”…, Männer! Was habe ich eigentlich anderes erwartet?! Und das wo ich nie nie nie etwas mit diesem Blog vom Chris zu tun haben wollte. Meine Worte waren – glaub’ ich – jeder Depp muss neuerdings einen Blog schreiben…!

Wie dem auch sei, ich bin doch sehr froh, dass Sie heil wieder hier angekommen sind, gerade wo sich ja die Flugzeugabstürze an der Französisch-Spanischen Grenze häufen!

Wie war denn so das Hotel? Den Ansprüchen genügend?

Oh neeeeiiiin, jetzt hab ich ja das “Hämische” Gewinnspiel verpasst, da müssen mich jetzt gebackene Garnelen mit Aioli drüber hinwegtrösten. Aprospos…Essen!!!

Finnspeak (1)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 22|11|2006.

Mama: “Finn noch ein paar Pommes?”
Finn: “Binnich sicher schaffe das, Mama.”
…nett formuliert (-:

Moderne Zeiten

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 17|11|2006.

Ich erinnere mich noch ganz genau daran als ich das erste Bonbon? Blödsinn!
Als wir in unserer unbeschwerten Jugend den Amiga und ein beliebiges Trackerprogramm zur Hand nahmen um 8-bittige Scheppersounds aneinander zu hängen und das Ergebnis? als? “Musik” -im weitesten Sinne- zu bezeichnen.
Die heutige Jugend geht noch einen bemerkenswerten Schritt weiter (zumindest in Norwegen), bedient sich nicht mehr nur der Scheppersounds sondern auch direkt der dazugehörigen Bilder und das Ergebnis kann sich sehen (und auch hören) lassen – wenn man mal von der fürchterlichen Frisur des Hauptdarstellers, Regisseurs, Kameramanns….? absieht.
Und ich komme mir jetzt mal so richtig alt vor… )-:


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?

Berlin Hamburg ist immer eine Reise wert…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 17|11|2006.

Weil man sich in unseren Breiten in naher Zukunft wahrscheinlich mehr Sorgen darüber machen muss, wann man die Klimaanlage ab- als wann man die Heizung anstellt haben wir gestern das winterliche schöne Wetter genutzt um einen Ausflug in die Hansestadt zu machen.
Wann hat man schon mal die Möglichkeit, die QM2 ganz aus der Nähe zu sehen Schließlich ist sie zwar nicht mehr das größte, tatsächlich aber immer noch das längste Passagierschiff der Welt.
Viel haben wir auf der Hafenrundfahrt nicht von der Bloody Mary sehen können. Dafür wissen, wir jetzt, dass die Elbe ein wahrer Jungbrunnen ist. Wer davon trinkt -so versicherte uns der Käpt’n unseres Rundfahrtdampfers- der wird nicht alt.
Die Rückfahrt führte uns durch den alten Elbtunnel. Dieser verbindet die St. Pauli Landungsbrücken im Norden mit dem Stadtteil Steinwerder im Süden. Man fährt mit dem Auto in einen Aufzug, dann geht’s 24 Meter nach unten, mit 20km/h durch die Röhre und am anderen Ende wieder mit dem Aufzug nach oben. Das hat schon wesentlich mehr Stil als mit 80 Sachen zweispurig unter der Elbe durchzubrettern – zumal einem im alten Elbtunnel auch noch Fußgänger, Radfahrer und Majolikareliefs begegnen.
Dann noch über die Köhlbrandbrücke und dank Stau auf derselben die Aussicht genossen und ab ging’s zurück nach Bremen.

Mann über Boooord!

Finn im Hamburger Hafen

Großer, weißer Vogel.

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 12|11|2006.

Nun kam es also doch noch nach NRW.
Das große Flugzeug mit den zu kurzen Kabeln.
Dem solchen Großereignissen gemeinen Herdentrieb folgend begaben sich Sohnemann und ich zum Düsseldorfer Flughafen. Die Besucherterasse war erwartungsgemäß total überfüllt und auch die kurz darauf mittels Hochbahn angesteuerte Ausweichlocation ICE Bahnhof total überlaufen.
Nachdem ich zwei Fotos des kreisenden Riesen schießen konnte wollte ein gelangweilter 2 1/2 jähriger auch wieder heimwärts. Diesem Wunsch zähneknirschend nachzugeben war das beste, was mir hätte passieren können. Sofort nachdem der Skytrain den Bahnhof verlassen hatte landete der A380 punktgenau auf der 23L. Einen besseren Ausblick hätten wir gar nicht haben können.

Vermutlich hatte Murphy grad viel zu tun.Dreiachzischer

Mistwetter!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 11|11|2006.

Was liegt näher, als den draußen herrschenden bergischen Vertikalnebel in einer Tupperschüssel nachzubilden?
Singulärer Regen

Vieles vermutlich…
Aber was soll’s?

Bruce Schneier und die Bibel

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 11|11|2006.

Ok… ihr kennt alle fast alle die berühmten “Chuck Norris Facts”.
Dieser Kram nach dem Motto:

  • Chuck Norris schläft nicht, er wartet!
  • Chuck Norris hat bis zur Unendlichkeit gezählt…2 mal.
  • Wenn Chuck Norris ins Wasser fällt, wird er nicht nass…aber das Wasser wird Chuck Norris.

Ja. Schon sehr lustig.
Wenn man aber ein kleiner Hobbykryptologe ist findet man die Facts über Krypto-Papst Bruce Schneier noch zigmal komischer.
Schliesslich hat der die Bibel dechiffriert und der Klartext lautet “Bruce Schneier”.
Eventuell gibt’s ja noch Facts über andere Leute, die ich noch nicht kenne…
Gebt euren Senf dazu!

Question
(Wenn Du nicht weisst, was ein one-time-pad ist
oder wie man einen ROT-13 anwendet ist dieser Eintrag
für dich so ziemlich das uninteressanteste was Du dir
überhaupt nur vorstellen kannst. Trotzdem vielen Dank
für dein Interesse)


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