Archiv des Januar, 2010

Winterfotospaziergang

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 31|01|2010.

Frau Olsen, der Sohnemann und ich haben heute die, laut DWD längste Schneeperiode Deutschlands genutzt um die Speicherkarten zu füllen.

Jacko - der Husky aus der Nachbarschaft

Jacko - der Schlittenhund aus der Nachbarschaft (Klick macht groß)

Winterhimmel

Winterhimmel... schööön. (Klick macht groß)

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Avatar (3D)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 31|01|2010.

Hab mir Avatar angeschaut.
Was die Qualität der CGIs angeht ist dieser Film mit Abstand das Beste, was es zur Zeit im Kino zu sehen gibt. Die Detailtreue ist wirklich atemberaubend. Da bewegt sich jeder Baum, jeder Ast, jedes Blatt, jedes Haar, jede Feder. Es gibt fantastische Wesen zu bestaunen. Fliegende Lebensformen, die aussehen wie Quallen. Moos, das bei Berührung fluoresziert, Flugdrachen… toll.
Und trotzdem begeistert mich der Film kaum. Ich hatte irgendwie das Gefühl, fast alles schon mal irgendwo gesehen zu haben.
Von Menschen gesteuerte Roboter, in die man oben so einsteigt… die gab es schon in “Aliens – die Rückkehr“… und das war 1986. Da hat James Cameron bei sich selbst geklaut. Deshalb spielt wahrscheinlich auch Sigourney Weaver wieder mit.
Die (nichtorganischen) Flugmaschinen sehen alle irgendwie so aus, als seien sie einem Terminator-Film entsprungen – James Cameron… schon wieder! Und auch was die Story angeht gibt es nichts wirklich Neues.
Es gibt die Bösen (in diesem Falle die Menschen, die skrupellos versuchen einen Planten auszubeuten) und die Guten (die “Ureinwohner” dieses Planeten, die mit der Natur im Einklang leben).
Dreimal dürft ihr raten, wer am Ende des Films gewinnt. Kleiner Tipp: Das hat es bei ähnlichen Konflikten auf unserer Welt noch nie gegeben.
Ich mag Happy Ends. Ehrlich. Auch dieser Film hat eins. Aber irgendwie geht es in meinem Kopf nach dem Abspann noch weiter. Da kommen die Menschen nämlich zurück. Mit viel mehr Bumms. So wie sie es immer machen. Und dann gute nacht, Fußball.

Und was das 3D angeht… das ist im ersten Moment wirklich beeindruckend. Da kommen Sachen auf einen zugeflogen und man zuckt im Kinosessel reflexartig zusammen. Wenn es dann aber mal actionmäßig zur Sache geht kommt das Ganze schon arg ins ruckeln. Da fehlen einfach noch ein paar Hz Bildfrequenz. Vom Tragekomfort der Shutterbrillen mal ganz zu schweigen. Was mich aber am allermeisten stört: In der echten Welt kann ich mit meinen Augen einen Gegenstand fokussieren. Das geht bei einem 3D Film nicht.

Oral Sex Light

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 30|01|2010.

Ich hab ja schon viel bizarres gesehen in meinem kurzen Leben.
Aber das hier ist sowas von WTF.
Unglaublich.

epic fail pictures
see more Epic Fails

Wofür soll das gut sein?
Ein einigermaßen funktionierender Geruchssinn sollte doch ausreichen, oder?

Beeindruckend

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 30|01|2010.

Gegen das, was hier gerade schneemäßig abgeht, war Daisy ein Witz. Ein schlechter. In den Höhenlagen von Solingen liegt mittlerweie so viel Schnee, dass man Iglus bauen kann.
3-stöckig.
Mit Garage.

30 Zentimeter Neuschnee in Solingen

30 Zentimeter. Bodenunebenheiten verschwinden. (Klick macht groß)

Blende – Blendenöffnung

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 28|01|2010.

Die Geschichte der Fotografie ist eine Geschichte voller Missverständnisse.*
Eines der größten Missverständnisse ist die Blendenzahl.
Viele Personen, die sich für Fotografen halten, halten die Blendenzahl für die Größe der Blendenöffnung und wundern sich, warum eine große Blendenzahl (also zum Beispiel f/22) für eine kleine Blendenöffnung steht.
Große Zahl, kleines Loch? Das will nicht so recht einleuchten.
So ging es mir jedenfalls. Ich hab ein Problem mit umgekehrter Proportionalität!

Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach: Die Blendenzahl gibt nicht die Größe des Lochs an (sonst hieße sie ja auch Blendenöffnungszahl) sondern die Größe der Blende, also dem was dem Licht im Weg steht. Man kann sich das wie einen Bühnenvorhang vorstellen: Ist der Vorhang kaum zu sehen (also die Vorhangszahl klein) sieht man jede Menge Bühnenbild. Ist der Vorhang fast komplett zugezogen (Also die Vorhangszahl groß) sieht man der Bühne nur noch wenig.
Ich hab da mal was vorbereitet:

Blende

Blende - Überbleibsel meines kürzlich verschiedenen 50mm-Objektivs

Klar soweit?**
Fein!

Schalten Sie auch morgen wieder ein wenn es heißt: “Bruchrechnen für Fotografen – oder: Warum eine hundertstel-Sekunde kürzer ist als 0,1 Sekunde”

*) wer herausfindet welchem Werbespruch diese Aussage entlehnt ist bekommt einen Liter blaue Ersatzflüssigkeit.
**) Wer herausfindet, wem ich diesen Spruch geklaut habe bekommt noch einen Grog obendrauf.

P.S. Ich kann natürlich Bruchrechnen und natürlich weiß ich, dass die Blendenzahl oft im berühmten Nenner des Bruches in der Form f/Blendenzahl steht und deshalb das Öffnungsverhältnis (so heißt nämlich der Kehrwert der Blendenzahl) größer wird wenn die Blendenzahl kleiner wird. In diesem Artikel geht es aber um die Blendenzahl (also ohne den Bruch) so wie sie im Display der Kamera angezeigt wird und für diesen Fall ist meine “Eselsbrücke” gedacht.

Die seltenste Warnmeldung aller Zeiten

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 27|01|2010.

Unglaublich, woran manche Software-Entwickler denken.
Ich wollte heute mal auf den Sensor meiner Knipse schauen. Ein Fleck, auf einigen Bildern, die mit großer Blende* gemacht wurden deutlich erkennbar, ließ auf einen ziemlich dicken Brocken Sensordreck schließen.
Offensichtlich hat auch die eingebaute Sensorreinigung ihre Grenzen.
Um den Sensor betrachten zu können muss nicht nur der Spiegel hochgeklappt und der Verschluss geöffnet werden, die beiden müssen in dieser Position auch verharren. Dazu ist eine kontinuierliche Stromversorgung nötig.
Das ganze Geklappe und Geöffne wird mittels eines Befehls in einem der Kameramenüs ausgelöst und just auf diesen Befehl folgte die folgende Fehlermeldung:

AA/LR6-Batterien nicht bei Sensor-Reinigung verwendbar. Bitte Akku verwenden.

AA/LR6-Batterien nicht bei Sensor-Reinigung verwendbar. Bitte Akku verwenden.

Hintergrund: Ich habe an meiner Kamera einen Batteriegriff montiert, der wahlweise mit den Canon-Akkus oder mit AA (also Mignon) Batterien oder Akkus bestückt werden kann und zum Zeitpunkt der Fehlermeldung befanden sich tatsächlich herkömmliche Akkus in der Kamera.
Natürlich ist es ein Problem, wenn bei hochgeklapptem Spiegel und offenem Verschluss dem Stromspender der Saft ausgeht – vor allem, wenn man gerade dann mit einem Reinigungsgerät auf dem Sensor rumwirbelt. Dem Li-Ion-Canon-Akku kann aber auch irgendwann schlapp machen. Wo ist da der Unterschied?

*) also kleiner Öffnung (weil’s ja viele ohne diese Erklärung nicht auf die Reihe kriegen…)

Sparflammen-Bento

Verbrochen von Sabine und zwar am 27|01|2010.

Bis vor kurzem wusste ich noch gar nicht, was das überhaupt ist. Irgendwo – ich weiß wirklich nicht mehr wo das war – bin ich jedoch darüber gestolpert und habe mich etwas oberflächlich damit befasst. Bento ist die japanische Darreichungsform von Speisen. Gut, die Japaner machen daraus wieder eine Kunst wie man z.B. hier sehen kann, mir ist dadurch aber aufgefallen, wie lieblos ich meinem Sohn morgens sein Kindergarten-Frühstück in die Brotdose packe.

Da es alles mögliche an Zubehör für diese besondere Art der Lunch-Box Zubereitung gibt (Boxen, Löffelchen, Piekser, Förmchen etc.) habe ich es mir einfach erlaubt diese Sache auf mein Niveau herunterzubrechen. Das heisst: Wenig Zeit morgens vor der Arbeit, kein künstlerisches Geschick und Ungeduld. Also bin ich gestern 15 Minuten früher aufgestanden und das ist dabei herausgekommen:

Das Sandwich in Herzchenform ist erst mal gar nicht gut angekommen, denn die anderen Jungs haben Finn wohl ausgelacht. Allerdings hat die Erzieherin ihm gleich erklärt, dass seine Kumpels nur neidisch sind, das aber niemals zugeben würden und deswegen lachen. :mrgreen:

Heute habe ich ihm dann ein Segelschiff-Sandwich mitgegeben…

HypePad

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|01|2010.

Preisfrage: Was ist klein, mittlerweile nur noch mittelhip und ständig verschmiert?
Richtig. Das Superhandy aus der Schmiede mit dem Apfel.
Sofern man sich nicht drölf mal am Tag die Pfoten und noch öfter die Ohrwatscheln wäscht sieht das Ding spätestens nach dem zweiten Telefonat oder der dritten EMail aus, als ob man es gerade aus einem Fass frischer irischer Butter gefingert hätte.
Das gilt allerdings nicht nur für das iPhone sondern auch für jedes andere Touchscreen-Gerät.
Ich habe bis heute nicht verstanden, was an einem Gadget so toll sein soll, bei dem man mit den Wurstgriffeln auf dem Display herumfingern muss. Mal abgesehen von der beinbekleidenden Industrie, die aufgrund von abgewetzten Hosenbeinen im Bereich der Oberschenkel sicherlich einen enormen Umsatzsprung erleben dürfte kann mir keiner erzählen, dass ihm das ewige Blankpolieren seines Fernsprechers anhaltende Freude beschert.

Wenn man den Gerüchten glauben darf, erblickt nun bald ein viel größeres Touchscreen-Gerät aus dem Hause Apple das Licht der Welt. Das IPad. Und auch dieses wird man dem Vernehmen nach ausschließlich über den Touchscreen bedienen können. Ich bin gespannt wie die Herren und Damen Webdesigner, Geschäftsführer und Style-Ikonen das Ding an ihrer Hose sauberkriegen wollen.

Symbolfoto

Ehrlich: Diese Onscreen-Keyboards sind doch echter Mumpitz. Selbst wenn sie zur Imitation der haptischen Rückmeldung ekstatisch vibrieren – der menschliche Tastsinn lässt sich nicht so leicht veräppeln. Selbst dann nicht, wenn man jeden vibrierenden “Tastendruck” mit einem freundlichen Gluckser untermalt.
Und was ist mit der Positionierung des Cursors?
Was nützt es mir, wenn ich auf dem Bildschirm herummalen kann, das Ergebnis aber die halbe Zeit durch meine eigenen Hände verdeckt ist?
Vielleicht erklärt mir mal jemand die Vorteile eines Touchscreens bei der Täglichen Arbeit am Computer. Ich bin gespannt.

Solange gilt für mich: Freie Sicht auf’s Display.

Schuldenuhr

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|01|2010.

Gabriele Reimers, Fraktionsvorsitzende der FDP hat laut rp-online vorgeschlagen im Eingangsbereich des Solinger Rathauses eine Schuldenuhr aufzustellen.

Schuldenbarometer. Klima: frostig Trend: aufwärts

Eine Schuldenuhr ist ein mehr oder weniger großes Display, auf dem die Schulden z.B. einer Stadt dargestellt werden. Optional wird auch noch der Trend, die zeitliche Veränderung, der Anteil pro Einwohner und sonstiger Schnickschnack angezeigt.
Es gibt sogar eine Firma, die ein ganzes Sortiment von Hightech-Schuldenuhren am Start hat. Mit Netzwerkanschluss und einer Backend-software, die angeblich sogar Beamte fehlerfrei bedienen können sollen. (An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an die GS-GmbH – wirklich eine geniale Geschäftsidee, ernsthaft. Ich wünschte ich wäre drauf gekommen.)
Frau Reimers wurden offensichtlich unlängst einer Nachricht aus der Nachbarstadt Langenfeld gewahr, nach der eine solche Uhr den Entschuldungsprozess rapide beschleunigen kann. Die Nachbarstadt ist nämlich seit 2008 schuldenfrei. Was in Langenfeld funktioniert kann ja in Solingen nicht versagen und wenn man sonst schon keine Idee hat wie man der Haushaltslage in der Klingenstadt Herr werden soll…

Laut Frau Reimers werde durch eine Schuldenuhr die Aufmerksamkeit der politisch Tätigen, der Bürger und der Mitarbeiter der Stadt auf die hohe Verschuldung der Stadt gelenkt.

Muaaaahhhh!

Liebe Frau Reimers,
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Und übrigens noch was…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|01|2010.

Ich muss so ungefähr 10 Jahre alt gewesen sein als ich zum ersten mal von Douglas Adams’ “Per Anhalter durch die Galaxis” hörte. Damals gab es das Hörspiel zum gleichnamigen Buch im Westdeutschen Rundfunk. 10 Jahre später verschlang ich die Bücher auf den langweiligen Fahrten mit  dem Zug zwischen Langenfeld und Heide in Holstein, dem Ort meiner Grundausbildung.

Per Anhalter Durch Die Galaxis. Eine Trilogie in mittlerweile 6 Bänden.

Kurz darauf wurde ich stolzer Besitzer der DVD-Sammlerbox der BBC-Serie.
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Mitterweile beistze ich alle Bücher von Douglas Adams und wie es sich für einen anständigen Fan gehört zelebriere ich natürlich jedes Jahr den Handtuchtag. Selbst den Kinofilm fand ich äußerst unterhaltsam und mein Sohnemann hätte um zwei Haare  “Marvin” geheißen.
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