Archiv des Mai, 2008

Tanze Samba mit mir

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 31|05|2008.

…Samba Samba die ganze Nacht.

Mein Reisepass ist inzwischen fertig geworden und so werde ich in einer Wochen früh morgens in den Flieger steigen und mich auf die 15-stündige Reise über den großen Teig Teich Atlantik machen. Für zwei Wochen. So lange war ich noch nie von meiner Familie getrennt und nicht nur deswegen ist mir jetzt schon mulmig.
Die Stadtteile mit der höchsten Mordraten der Welt (~166/100000 Einwohner/Jahr) liegen beide im Süden von
São Paulo. Der Bundesdeutsche Durchschnitt liegt gerademal bei 1/100000 Einwohner/Jahr.

Und da muss ich hin.

Da bin ich gespannt.

Da freu ich mich schon.

\-:

So ein Zirkus

Verbrochen von Sabine und zwar am 31|05|2008.

Mein gestriger “besonderer Event” bestand darin mit Finn (4 Jahre) und seiner Freundin Nike (noch 3 Jahre) in den Zirkus zu gehen. Es war nicht Roncalli, nicht der Zirkus Krone und sicher auch nicht der Cirque du Soleil. Nein, wir waren in einem kleinen Familienzirkus der hier in Solingen sein Lager aufgeschlagen hat – Casselli.

Mein letzter Besuch eines solchen Zirkus war noch in Bremen und ist bestimmt schon 25 bis 30 Jahre her. Danach hatte ich beschlossen nie wieder in so einen Zirkus zu gehen, da ich damals in der Vorstellungspause gesehen hatte, wie die armen Tiere dort gehalten werden. Aber man soll ja niemals nie sagen und vor allem wenn man selber Kinder hat, werden einige Vorsätze doch ab und zu über den Haufen geworfen. Eigentlich war es dann aber doch wie damals, wenn man von den Tieren absieht.

Für die beiden Kleinen war es das erste Mal und somit noch einigermassen faszinierend, für mich stand eigentlich eher Traurigkeit und Frustration im Vordergrund.
Ich habe für den gesamten Zirkusbesuch inklusive “Tierschau” in der Pause, Popcorn, Getränken und einem kleinen Lichtspielzeug 41,- Euro bezahlt, dafür saßen wir auf Gartenplastikstühlen mit einfachen Kissen ausgestattet, deren hygienischen Zustand ich aufgrund der Dunkelheit im Zelt (glücklicherweise) nicht beurteilen konnte. Aber gut, ich habe dadurch vielleicht einen kleinen Teil dazu beigetragen, dass die Zirkusfamilie nicht vorschnell der Arbeitslosigkeit anheim fällt, denn als ich mich im Zelt umschaute waren an einem bedeckten Freitagnachmittag vielleicht 30 bis 40 Besucher versammelt.

Die Vorstellung war wie ich es erwartet hatte: unspektakulär, etwas zu laute Hammond-Orgel-Musik, die Tierdressuren bestanden aus Pferden, Ponys, Lamas und einem Tier was entfernt an einen Bison erinnerte und die Akrobatik der Artisten war bemüht, aber…na ja…!

Nike war auf jeden Fall fasziniert. Nach Vorstellungsende strahlte sie mich an und sagte “Das war toll!”. Mein Sohn wollte schon in der Pause nicht mehr zurück in’s Zelt und fragte dann nach jeder Vorführung “Können wir jetzt nach Hause?”.

Auf dem Weg zu Herrn Olsen, der uns abgeholt hat, lief mir dann Herr Casselli der Zirkusdirektor über den Weg, der mich fragte, ob es uns gefallen hätte. Einen kurzen Moment habe ich über die Antwort nachdenken müssen, bevor ich mich dazu entschloss “Ja” zu sagen. Die Frage: “Macht Ihnen das eigentlich noch Spass vor so wenig Leuten aufzutreten?” konnte ich mir aber nicht verkneifen. Seine Antwort machte mich dann noch ein wenig trauriger, denn auch er bejahte meine Frage und erzählte mir, dass es heute ja schon richtig voll war, die letzten Tage mussten sie teilweise vor 10 bis 15 Menschen spielen.

Resumee: Ja, es hat mir gefallen. Denn wenn ich meine Ansprüche auf Sparflamme senke und mich auf die große Freundlichkeit, das starke Engagement und den sehr sehr guten Zustand der Tiere konzentriere, bleibt ein positives Bild. Man sollte nicht so vermessen sein und diese kleinen Familienbetriebe mit Großunternehmen wie Roncalli vergleichen. Ich bin auch sehr froh, dass die Zeiten, in denen Tiger und sogar Elefanten in klenen Käfigen durch die Lande kutschiert wurden, anscheinend vorbei sind! Hottehüs und Lamas können auch gefährlich sein….

Waschküche

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 30|05|2008.

Waschküche ist nicht nur ein versteckter Imperativ sondern es war auch der heutemorgendliche, klimatische Zustand meines Byros. 31,5°C bei gefühlten 150% relativer Lusftfeuchtigkeit. KONDENSIEREND!
Das war wie Regenwald ohne Wald.
Und ohne Regen.
Meine Arme waren kaum von der Tischplatte zu lösen, und wenn doch dann nur unter Erzeugung eines klettverschlussähnlichen Geräuschs.
Die Schweissperlen auf meiner Stirn hatten Schweissperlen auf der Stirn!

Erst gegen 10 Uhr hatte ich die Temperatur per Dauerdurchzug auf ebenfalls kaum erträgliche 26° gesenkt. An der Luftfeuchte hat das aber nix geändert )-:

Ein müdes Lächeln

Verbrochen von Sabine und zwar am 30|05|2008.

Ein müdes Lächeln habe ich heute übrig für:

– Menschen die mich am Telefon ungerechtfertigt anranzen!
– Regen, in dem ich ohne Schirm zur S-Bahn geschlendert bin!
– Den Polizisten, der nachdem ich den Motor unseres Autos angelassen habe, auf einmal an meiner Fahrertür stand und freundlich fragte “Wollen Sie sich nicht erst mal anschnallen…?”
– Für doofe Bäckersfrauen, die meinen man müsse wohl etwas in ihrem Laden kaufen, obwohl man nur schnell drei Ermässigungskarten von der Theke nehmen wollte.
und
– für alle anderen, die mir heute noch irgendwie blöd kommen wollen!

Denn es ist WOCHENENDE! Und ich habe gleich die Ehre mit zwei entzückenden Begleitern/innen zu einem ganz besondern Event zu gehen.

In diesem Sinne, euch allen ein schönes Wochenende.

Uno – the breaking dance

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 29|05|2008.

Dos – el crusaito
Tres – el Maiquelyason (Michael Jackson)
Quatro – el Robocop

Vom Ohrwurmfaktor her hätte Spanien eigentlich gewinnen müssen.
Ich könnte mir das jedenfalls 100x hintereinander anschauen und immernoch jedesmal nen Lachanfall bekommen.
Hier mit Untertiteln, damit man auch merkt wie hirnverbrannt der Text ist.

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Da kommt es…

Verbrochen von Sabine und zwar am 29|05|2008.

…das Unwetter! Mit großen Schritten!

Ich irre, auf der Suche nach dem Lichtschalter, in meinem Büro herum, es ist mittlerweile stockdunkel!
Aus dem Fenster meines Chefs sehe ich, dass sämtliche Beleuchtungen (Laternen, Autoscheinwerfer…) eingeschaltet sind. Es ist 11.15 Uhr!!! Jetzt höre ich langsam aber sicher auch den aufkommenden Wind.

Ich hoffe bis 13.00 Uhr hat sich das wieder erledigt und ich komme heile und gegebenenfalls auch trocken nach Hause!

Finnspeak (50)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 28|05|2008.

Jubiläumsfinnspeak!
Heute mit nem besonderen Knaller.
Finn: Wonn, tuh, frieh, fohr, feif, six, sandy….
Ich: “Wer ist Sandy?”

Ich halte meine Versprechen!

Verbrochen von Sabine und zwar am 28|05|2008.

Immer! Und deswegen gibt’s heute nachmittag ein Foto! Ich hab zwar noch keine Ahnung wie es qualitativ aussieht, denn ich musste es mit dem Handy machen, aber ich hab’s!

Ok, die Qualität ist nicht ganz so toll und den kurzen Rock inklusive der High-Heels hatte sie heute auch nicht an, aber immerhin habe ich nur für euch ein heimliches Foto geschossen. Das ist doch auch schon was!

So fängt der Tag gleich gut an!

Verbrochen von Sabine und zwar am 27|05|2008.

Soeben hatte ich das volle “Guten-Morgen-Programm” in der S-Bahn! Schlechter Besser geht’s schon gar nicht mehr:

1. Heute stand mal wieder eine kurze Bahn am Bahnsteig. Kurz heisst es fehlen 4 Waggons. Dann wird es immer etwas eng, warm und feucht. Diesmal ganz besonders, denn es stiegen 2 (gehörte 20) Schulklassen mit ein.

2. Mir gegenüber saßen zwei Männer, beide Anzugträger. Es kam eine junge traumhaft aussehende “Nymphe” in unser Abteil, die Gutste war ca. 180 cm groß und hatte ellenlange schlanke Beine, die man sehr gut unter ihrem kurzen Röckchen sehen konnte. Was den beiden Anzugträgern beim Betrachten der Schönheit über die Lippen kam, kann ich hier echt nicht wiederholen, aber ich war gute 20 min. bestens unterhalten!

3. Auf einmal Alarm. Es ging eine Prügelei unter den Schulkiddies los. Da sich die Klassen auf die wenigen Waggons aufgeteilt hatten, war in unserem anscheinend kein Lehrer (m/w) anwesend. Aussteigen ging nicht, denn wir standen seit 10 Minuten mitten in der Wallachei, da Düsseldorfs Hauptbahnhof mal wieder zu viel Andrang hatte. Aufgrund des überbesetzten Abteils war es einigen Mitfahrern auch nicht möglich die Schlägerei einfach zu ignorieren und so war die ganze Geschichte nach kurzer Zeit wieder erledigt.
Schade nur, dass ich die Pflaster, die ich gerade für meine, durch aufgerissene Blasen, blutenden Fersen gekauft habe, nicht schon vorher dabei hatte. Die wären bei mindestens drei Kids nützlich gewesen…

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass meine Hacken nicht mehr so verdammt weh tun!

Handtuchtag!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|05|2008.

Na?
Vergessen, hm?
Tse!

Hätte ich aber auch fast.

Der Kerl weiss, wo sein Handtuch ist.

Nächstes Jahr fällt der Towelday auf einen Montag. Bin jetzt schon auf die Gesichter des Kollegiums gespannt…



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