Archiv des Februar, 2009

Finnspeak (72)

Verbrochen von Sabine und zwar am 28|02|2009.

Heute war die Nachbarstochter (7 Jahre) zu Besuch. Zumindest bei uns hat sie die “Angewohnheit” alles, was gesagt wird und ihr nicht so ganz in den Kram passt, einfach zu ignorieren.
Kurz vor 18.00 Uhr habe ich ihr angekündigt, dass es in 5 Minuten nach Hause geht. Es wurde entsprechend gewürdigt: “Komm Finn, wir gehen hoch in dein Spielzimmer!” Punkt sechs habe ich sie gerufen, keine Reaktion!

Finn spielte mein Echo: “Isabel, meine Mama hat dich runtergerufen.”
Ich: “Isabel, kommst du bitte.” – Keine Reaktion!
Finn: “Isabel, meine Mama hat dich noch mal gerufen.”
Ich: “Jaaaa, und ich rufe insgesamt nur 3x, danach wird’s unangenehm!”
Finn: “Isabel, meine Mama kann ganz schön böse werden.”
Isabel: “Na gut. Komm Finn, wir gehen runter.”
Finn: “Neehee, damit habe ich nichts zu tun…”

Hun-Se-L_a_r!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 27|02|2009.

Was da oben in der Überschrift aussieht wie die asiatische Bezeichnung eines Tierpflegers ist tatsächlich der Nachname von Dany Robert.
Hunselar.
Ihr erinnert euch? Der Solinger Quietschbeus-Fan aus DSDS? Fein.
Ja. Und dann gibt es bei uns im Rheinland das Onlineangebot der Rheinischen Post. Das berichtet unter anderem darüber, dass Dany jetzt regelmäßig in einer Solinger Kneipe auftritt. Soweit so belanglos. Doof nur, dass die Autorin des Beitrags konsequent den falschen Nachnamen nennt.

“…Dany Robert Hunseler weiß das…”
“…Dany Robert Hunseler erlebte am eigenen Leib…”
“…Dany Robert Hunseler willigte trotzdem ein…”
(Quelle: RP-Online, 27.07.09)

Das ist nicht nur äußerst peinlich (zeigt es doch, wie sehr sich Journalisten mit ihrem Protagonisten beschäftigen), es ist auch noch furchtbar einfach zu vermeiden.
Der Junge steht im Telefonbuch, hat eine Myspace-Seite, eine eigene Homepage und über seine Mutter hat RP-Online auch schon berichtet. Damals unter dem richtigen Nachnamen.
Und wenn das alles nicht der Fall wäre hätte die Autorin ja auch immer noch auf unserem Blog schauen können. Da steht der richtige Nachname nämlich auch.
So schwer kann es also nicht sein, den korrekten Nachnamen in Erfahrung zu bringen.

Ich hätte von einer professionellen Journalistin jedenfalls besseres erwartet.
Privatblog vs. Nachrichtenblatt:  1:0

P.S. Eigentlich wollte ich den Beitrag ja “Doof wie RP-Online” nennen. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob Stephan Niggeberger das lustig findet.
(-:

Backflick-Meme-Ratespiel-Auflösung

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|02|2009.

Ich bin beeindruckt!
Ne ganze Menge von euch lagen größtenteils richtig.
Hier die Auflösung:

  1. 2 Jungs erschaffen in einer dunklen Spelunke eine ganze Horde Zombies Vampire und fahren anschließend noch ein wenig durch die USA.
    From Dusk Till Dawn
  2. Ein Typ latscht zur Polizei, erzählt dort einen Haufen erstunkenes Zeug, wird danach freigelassen und sprengt ein Schiff in die Luft.
    Die üblichen Verdächtigen (Keyser Sozeeeeee!!!!)
  3. Nachdem einer von beiden einen Kopf geliefert bekommt jagen zwei Cops einen Serienkiller
    Sieben
  4. Riesenhafter Hühne überlebt den elektrischen Stuhl und verübt daraufhin eine Menge Wunder.
    The Green Mile
  5. Die Hauptdarstellerin findet ihren Seelenverwandten, verläßt ihn aber kurze Zeit später um jeden, den sie kennt unglücklich zu machen.
    Die wunderbare Welt der Amelie.

Damit hat Syberia gewonnen! Herzlichen Glückwunsch.
Du kannst Dir ein Glas Früh Kölsch abholen. Alternativ mixe ich auch gern einen Caipirinha.
Der Trostpreis geht an meine Schwester Conny, das blinde Huhn, weil sie erst nach massiver Hilfestellung überhaupt einen Treffer landen konnte. Du bekommst die Holzpolizei geschenkt.

Achso: Bei Mone gibt’s noch mehr. Lesenswert! Allein schon wegen “Ghost”.

Es gibt genau 6 Wahrheiten in Deinem Leben!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|02|2009.

Verehrter Besucher, diese 6 Wahrheiten sind genau das richtige für Dich:

  1. Du kannst nicht alle deine Zähne im Mund mit der Zunge berühren!
  2. Du bist ein Depp, weil Du jetzt gerade Wahrheit 1 auspobierst.
  3. Jetzt lachst Du, weil Du ein Depp bist.
  4. Wahrheit 1 ist doch eine Lüge.
  5. Du wirst das hier bald an andere Deppen schicken.
  6. Du lächelst immer noch!

(Quelle: Dieses Internetdings)

Projekt 52 – 8 (Bewegung)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|02|2009.

Die Erde dreht sich in ziemlich genau 24 Stunden einmal um sich selbst.
Daraus folgt, dass sich der Herr Olsen, der am 51 Breitengrad zuhause ist mit ca. 1050 km/h bewegt.
Das ist wirklich ‘ne Menge Bewegung.
Und diese Bewegung kann man sehen.
Am Lauf unserer Sonne zum Beispiel – oder der vielen anderen Sonnen, die es gibt.
Wie hier:

Erddrehung und lange Belichtung ergeben Sternstreifen (klick macht groß)

Erddrehung und lange Belichtung ergeben Sternstreifen (klick macht groß)

Der Fernmeldemast ist nur mit im Bild damit niemand behauptet ich hätte die Kamera während der Aufnahme gedreht.

Schlaumeier!

Dies ist der achte Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete “Bewegung”.
Mehr Infos zum Projekt.

Backflick-Meme-Ratespiel

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|02|2009.

Was ein Backflip-Meme ist hatte ich ja hier schon kurz erklärt. Es geht darum, was dabei herauskommt wenn man Filme mit wenigen Worten rückwärts erzählt.

Der Oppa Eumel hat daraus ein sensationelles Quiz gemacht bei dem es darum geht anhand der rückwärts erzählten Zusammenfassung den Film zu erraten.

Diese Idee finde ich so genial, dass ich mich da gleich mal drangehänge.

Um welche Filme handelt es sich?

  1. 2 Jungs erschaffen in einer dunklen Spelunke eine ganze Horde Zombies Vampire und fahren anschließend noch ein wenig durch die USA.
  2. Ein Typ latscht zur Polizei, erzählt dort einen Haufen erstunkenes Zeug, wird danach freigelassen und sprengt ein Schiff in die Luft.
  3. Nachdem einer von beiden einen Kopf geliefert bekommt jagen zwei Cops einen Serienkiller
  4. Riesenhafter Hühne überlebt den elektrischen Stuhl und verübt daraufhin eine Menge Wunder.
  5. Die Hauptdarstellerin findet ihren Seelenverwandten, verläßt ihn aber kurze Zeit später um jeden, den sie kennt unglücklich zu machen.

Mitmachen! Dabeisein! Selber machen!

Computerwurm verdeutscht englische Sprache

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|02|2009.

Hm.
Ich hätte nicht gedacht, dass der “Conficker”-Wurm in den USA auch so genannt wird.
Hätte mein Antivir drauf verwettet, dass die ihn “confucker” nennen.

Me, meme meee meee!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|02|2009.

Ich krieg mich gar nicht mehr ein so klasse ist das…
Wisst ihr, was eine “Meme” ist?
Eine Meme ist eine Idee, die sich durch das Internet verbreitet. Durch Blogs, IMs, Tweets usw. und zu der immer mehr Netznutzer ihren Senf dazugeben.
Beispiel?
Die sogenannte “Backflick-Meme” viralisiert zur Zeit ziemlich heftig. Es geht um die Frage, worum es in einem Film geht, wenn man ihn rückwärts erzählt.
Die Genialität dieser Idee offenbart sich Otto-Normalkonsument aber erst nach ein paar Beispielen:

  • If you watch Fight Club backwards, you see Ed Norton turn from a crazy streetperson into a successful productive member of society.
    Wenn Du Dir Fightclub rückwärts anschaust siehst Du, wie Edward Norton sich von einem durchgeknallten Penner zu einem wertvollen Bestandteil der Gesellschaft entwickelt.
  • Wall-E: evil robot exiles humanity to space, breaks up with his girlfriend, trashes earth in fury.
    Ein teuflischer Roboter verjagt die Menschheit in den Weltraum, macht mit seiner Freundin Schluss und verwüstet dann vor Wut die Erde.
  • LOTR: short guy gets cool ring from volcano spends three films walking home
    Herr der Ringe: Kleinwüchsiger Typ findet coolen Ring in einem Vulkan und verbringt dann drei Filme damit nach Hause zu laufen.

Der Knaller ist, dass sich die Leute ständig neue Memes ausdenken und diese verbreiten. Das kann man bei Twitter unter dem Hashtag #backflick sehr gut verfolgen.

[via 5FilmFreunde]

Die ganz private Hölle einer Hauskaterbesitzerin

Verbrochen von Sabine und zwar am 24|02|2009.

Ok, er war schon öfter weg, aber nur kurz und immer habe ich ihn schnell wiedergefunden, aber heute bin ich geschlagene zwei Stunden wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend gerannt…

Das Pü ist verschwunden! Erst habe ich das Haus auf den Kopf gestellt, alle möglichen und unmöglichen Stellen abgesucht, nix zu sehen von der weißen Fellgurke. Dann stand ich vor der Frage ob ich ihn draussen suchen soll, aber wo? Die eine Seite wäre der Horror für mich, denn da ist eine vielbefahrene Straße und was das für einen tauben Kater heisst, ist wohl klar und ich hatte keine Lust auf einen wahrgewordenen Albtraum!

Die andere Seite wäre für mich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen: Gärten, Felder und Wald. Davon abgesehen war das Pü jetzt schon seit gut 1 3/4 Stunden weg. Er hätte also überall sein können.
Während mir das Herz bis zum Hals schlug und ich im Wohnzimmer stand und überlegte, was jetzt sinnvoll wäre, sah ich im Augenwinkel etwas Weisses vorbeihuschen. Da stand das Pü auf der Treppe zur Terassentür, das Maul weit aufgerissen und am Luft schnappen. Kaum hatte ich die Tür aufgemacht, war er auch schon nach drinnen verschwunden, die Treppe hoch und stand hechelnd, “aufgeplustert”  und abwartend im ersten Stock.

Wie auch immer er rausgekommen ist – muss ja eine Unaufmerksamkeit meinerseits gewesen sein – wo immer er sich zwei Stunden rumgetrieben hat, er muss etwas erlebt haben, was ihn fast zu Tode erschreckt hat, denn so wie er hier hereingeschossen kam, hat er nach zwölf Jahren wohl eins endlich gelernt:

My Home is my castle!

Bastelstunde

Verbrochen von Sabine und zwar am 23|02|2009.

Rosenmontag…Bah! Ganz bestimmt kein schöner Tag für Nichtjecken wie mich!
Aber ich habe mir – natürlich ganz uneigennützig – Abwechslung verschafft und mit Finn und seiner Freundin Berenike eine kleine Bastelstunde eingelegt.

Heute gab’s “Kugelmonster” und so geht’s:

Man braucht eine Styroporkugel aus dem Bastelladen (jahaa, die Hobbyabteilung im Baumarkt führt sowas bestimmt auch!):

kugel1

Aufklebbare Augen:

augen

Wattestäbchen, von denen ein Ende abgeschnitten wird:

ohrenstabchen3

Dann werden die Wattestäbchen mit der abgeschnittenen Seite in die Styroporkugel gepiekst (eventuell mit einem Nagel oder Schaschlikspieß die Löcher vorstechen):

stabchenigel1

Und jetzt wird das ganze Ding mit Acrylfarbe bemalt, wer mag kann’s noch verzieren – hier mit Glitterpuder. Die Farbe trocknen lassen, die Augen aufgekleben und mit einem Faden (mit Reißzwecke in der Styroporkugel befestigt) aufgehängen:

kugelmonster11

kugelmonster21

Feddisch! ;-)


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