Archiv des Januar, 2011

Solingen – Turmhotel – UrbEx

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 30|01|2011.

Ich hab grad was gelernt: Urban Exploration (kurz UrbEx) muss man nicht unbedingt in den verlassenen U-Bahn-Tunneln von New York oder den Katakomben von Paris machen. Das geht auch in Solingen.
Man braucht dazu nur ein verlassenes Areal, eine Kamera und lange Weile.
Und weil ja in Solingen gerade so viel abgerissen wird habe ich mir das Gebäude ausgesucht, von dem so gut wie jeder Solinger hofft, es würde besser heute als morgen einer genügend großen Ladung Dynamit zum Opfer fallen. Leider scheint es jedoch wesentlich einfacher zu sein die Lottozahlen vorher zu sagen als einen Termin für die in-Schutt-und-Asche-Legung des Turmzentrums zu orakeln.
Und wer ist schuld daran?
Wahlweise die Wirtschaftskrise, die Politik, windige Investoren oder Sonnenflecken. Choose any three.
Wie dem auch sei.

Turmhotel Parkhaus Besetzt

Besetzt - der letzte macht das Neon aus (Klick macht groß)

Turmhotel Parkhaus Stuhl

Sitzmöbel für den Parkhauswächter? (Klick macht groß)

Turmhotel Parkhaus Flasche

Alternative Verwendung - Parkhaus als Altglascontainer. (Klick macht groß)

Turmhotel Parkhaus Bierquartett

Ich dachte immer, ich hätte Ahnung von Alkohol. Aber wtf ist ein Bierquartett?(Klick macht groß)

Solingen – ein Abriss

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 29|01|2011.

Im Moment gibt es in Solingen gleich 2 Orte an denen die Betonzange knabbert.
Der Gebäudekomplex des alten Finanzamts und der ehemaligen Polizeihauptwache an der Goerdelerstraße und die ehemalige Beckmann Brauerei an der Schützenstraße.
Letztere habe ich mir gestern mal angesehen. Jedenfalls das, was davon noch übrig ist.

Sortiergreifer

Sortiergreifer (Klick macht groß)

Was hier zu Zeiten Solinger Braukunst ausgegeben wurde entzieht sich leider meiner Kenntnis.
Groß kann es nicht gewesen  sein.

Ausgabe

Ausgabe (Klick macht groß)

Das ein oder andere Kühlaggregat findet sich ebenfalls noch auf dem Gelände.

Kühlschrank

Kühlschrank nebst Faxanschluss (Klick macht groß)

Bislang versteckte “Kunst” ist plötzlich freigelegt.

Überreste der Beckmann Brauerei

Street-Art? Building-Art? (Klick macht groß)

Ein anderes, vor sich hin gammelndes, ehemaliges Solinger Aushängeschild widersteht mittlerweile im dritten Jahr erfolgreich dem Sprengkommando. Und dem Vernehmen nach wird an seiner statt wohl auch in den nächsten 100 Jahren kein Einkaufszentrum gebaut werden. Ein Kollege von mir regte letztens an, aus dem unter dem Turmhotel gelegenen Parkhaus eine Kartbahn zu machen. Wenn ich nur das nötige Kleingeld hätte…

Auch das noch: Dschungelcontent

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 27|01|2011.

Rainer Langhans hat sich laut SpiegelOnline ein einem Interview, dass er dem Radiosender FFH gab darüber beschwert, dass RTL in seiner Sendung über das Lager ausgedienten Klatschspaltenfüllmaterials die Realität bis zur Unkenntlichkeit verdreht würde.
Ach was?
Wirklich?
Soll ich euch was sagen? Das ist nicht nur im Dschungelcamp so.
Schaut euch das ganze Unterschichtenfernsehen doch mal genau an. Da wird im Namen der Quote, der Lacher und der Dramatik zusammengeschnitten, was nicht zusammen gehört. Achtet bei der nächsten Castingshow mal darauf, wieviele unterschiedliche Outfits allein Dieter Bohlen von Schnitt zu Schnitt zur Schau stellt – bei nur einer Darbietung eines durch RTL zum Opfer erkorenen Teenagers. Na? Klingelts?
Nein, das sind keine Livesendungen und nirgendwo steht geschrieben, dass der Kommentar oder das verzogene Gesicht zum Kandidaten passen muss. Es muss zur Erwartungshaltung des Zuschauers passen, sonst stimmt die Quote nicht. Kontinuität? Ansatzweise sinnvolle Zusammenhänge? Fehlanzeige.

Das Leben der australischen Zwangseinsiedler besteht zu 99,9% aus Langeweile. Das ist wie bei Big Brother. Oder Zuhause. Lasst bei euch daheim mal 24h ne Kamera mitlaufen und schaut euch den ganzen Kram danach an. Oder versucht alternativ das ganze mal auf 45 Minuten zusammen zu schneiden ohne dass der Betrachter nach 30 Sekunden in ein Wachkoma fällt.
Schwierig.
Da wirkt ein perfide zusammen gefriemelter Zickenkrieg, ein gefaktes Techtelmechtel oder das Spachteln primärer Säugetiergeschlechtsteile  wahre Wunder. Auch wenn sich in Realzeit alles ganz anders abgespielt haben mag. Eine Erkenntnis, die spätestens nach der ersten Staffel Big Brother zum kollektiven Gemeingut der Trash-TV schauenden Gemeinde gehören sollte hat sich offenbar noch nicht bis zu Herrn Langhans durchgesprochen. Was in gewisser Weise für ihn spricht. Irgendwie.

Füttern oder Futtern?

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|01|2011.
Bitte die Tauben nicht füttern

Bitte die Tauben nicht füttern (Klick macht groß)

Projekt52 2011 (3) – Lieblingsfarbe

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 21|01|2011.

Mahlzeit!
Heute präsentiere ich euch nicht nur meine Lieblingsfarbe sondern auch mein Lieblingsgetränk:

Kaffee lang

1 Kaffee lang in grün (Klick macht groß)

Prost!

Dies ist der drittee Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete “Lieblingsfarbe”.
Mehr Infos zum Projekt.

Dies ist der erste Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete “Schnappschuss”.
Mehr Infos zum Projekt.

IDOC Status ändern

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 19|01|2011.

Nur damit ich’s nicht wieder vergesse und alle Interessierten es direkt hier nachlesen können ohne stundenlang googlen zu müssen:
Der schnellste Weg den Status eines (oder mehrerer) IDOCs zu ändern ist das Programm “RC1_IDOC_SET_STATUS”.
Damit lässt sich problemlos der Status 64 (IDOC ist bereit zur Übergabe an die Anwendung) auf z.B. 68 (Fehler, keine weitere Bearbeitung) setzen, ohne vorher das Ding verbuchen oder mit Fehlern auf die Bretter gehen lassen zu müssen.

Danke, weitermachen!

“Bitte nicht hupen!”

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 16|01|2011.

Also das muss mir jetzt mal jemand erklären.

"Bitte nicht hupen!"

"Bitte nicht hupen!"... (Klick macht groß)

Neinnein… nicht warum man den schlafenden Rechtsabbieger vor einem trotz grünen Pfeils und schnarchnasigen herumstehens an der Ampel nicht anhupen darf.
Das liegt ja auf der Hand: Schließlich zeigt der Pfeil Richtung Dorper Kirche. Und der gläubige Katholik Christ möchte auf keinen Fall in seiner Kontemplation gestört werden. Es sei denn durch infernalisch bimmelbammelbommelnndes Kirchenglockengeläut. Klar soweit.
Nein, ich möchte lediglich wissen, warum “Bitte nicht hupen!” in Anführungszeichen steht.
Wörtliche Rede eines omnipotenten göttlichen Wesens?
Oder ist “Bitte nicht hupen!” etwa ironisch gemeint?
Ist das überhaupt ein amtliches Verkehrszeichen?
Und wenn ja: Darf ein Verkehrszeichen überhaupt ironisch sein?
Fragen über Fragen.

Finnspeak (89)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 16|01|2011.

Finn (an mich gewandt): “Ich musste mir das ganze Geplapper von der Mama anhören. Hab’s endlich geschafft zu entwischen.”

Finnspeak 88

Verbrochen von Sabine und zwar am 16|01|2011.

“Mamaaa! Ich lade den Frederic doch nicht zu meinem Geburtstag ein, sondern die Jana! Die Jana ist nämlich eine alte Freundin von mir… sehr sehr alt! Die kenne ich fast schon gar nicht mehr.”

Schlimm nur, dass Finns 7.ter (!) Geburtstag erst im Mai ist, bis dahin sind die Freunde wahrscheinlich steinalt und er kennt niemanden mehr.

Dschungelcamp

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 15|01|2011.

Ich hab mich die ganze Nacht gefragt, woher die seltsamen Geräusche, das Gebrüll, Geraschel und Gemurmel kommen.
Beim morgendmittaglichen Weg zum Bäcker wurde es mir dann schlagartig klar.
Am Verkehrsschild vor unserer Einfahrt prangte folgender Hinweis:

Dschungelcamp

Dschungelcamp? Hier lang! (Klick macht groß)

Ich bin verwirrt.
Hier noch eine brandheiß unwichtige Information: “Gitta Saxx” heißt mit bürgerlichem Namen “Gitta Ilona Sack”.
Aber das nur am Rande.


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