Archiv der Kategorie: 'Kunst?'

DIY – Pimp my Briefkasten

Verbrochen von Sabine und zwar am 05|10|2012.

Unser alter Briefkasten sah nicht mehr wirklich gut aus und wie der Zufall es wollte, gab es beim Aldi gerade einen Edelstahlbriefkasten. Den habe ich dummerweise gekauft und seitdem ärgere ich mich über das Sch…-Ding! Heute hat auch noch das Schloß von dem blöden Teil den Geist aufgegeben.

Glücklicherweise hatte ich den alten Briefkasten nicht entsorgt und konnte somit schnell zum Baumarkt flitzen um Folie zu kaufen und meine Briefkasten-Idee in die Tat umzusetzen.

Neben dem, was man hier so sieht:

Alter Briefkasten und selbstklebende Folie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

braucht ihr natürlich noch eine Schere und vor allem Geduld und die Nerven Fisselarbeit zu übernehmen.

Idealerweise hat man so etwas wie ein Skalpell zu Hand, ich hatte gerade leider keins und somit hat die ganze Sache etwas länger gedauert. Aber dafür finde ich das Ergebnis um so schöner. Wer hat schon so einen Briefkasten…

Gepimpter Briefkasten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…wir jedenfalls nicht, denn der erste Kommentar den ich bekam war “Das wird nicht lange halten!”. Also bin ich nochmal in den Baumarkt und habe einen neuen Briefkasten gekauft.

Projekt 52/2012 (11) – Kunst?!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|03|2012.

Kandinski hat mal gesagt: “Die Kunst ist ein kompliziertes Phänomen.”

Dem hab ich nichts hinzuzufügen.
Außer vielleicht noch dieses Werk hier.
Ich nenne es “C8H10N4O2 auf Papier – kariert.”

"Ist das Kunst oder kann das weg?" - Klick macht groß

Morgenstund hat Dings im Mund… Pelz.. .Nebel… whatever!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 03|10|2011.

Ich hab es getan. Um 6:30h (AM!) klingelte der Androide. “Olsen! Raus aus der Furzmulde! Knipsen gehen!”
War ich selbst schuld. Hab ihn ja gestellt.
Hat sich aber gelohnt.
Feinster Morgennebel. Sichtweite geschätzte 30 Meter.

Man hört seine Mitmenschen viel früher als man sie sieht.

Kommunikationsformen auf rein akustischer Basis erlangen völlig neue Bedeutung:
“Nicht erschrecken! Ich steh hier mit meinem Stativ.” – “Arko! Komm her!” – “Muhhhhh!!!”

Nebelknipserei rockt!

Herr Olsen im Nebelwald

Der Herr Olsen geht im Nebel spazieren (Klick macht groß)

Nebelkuh - Kuh im Nebel

Da kreuzt plötzlich eine Nebelkuh seinen Weg. (Klick macht groß)

Nebeltropfen an Stacheldraht

Hier geht's nicht weiter, aber schöne Tropfen hat's. (Klick macht groß)

Sonnenaufgang im Nebel

Und dann geht auch schon die Sonne auf. (Klick macht groß)

Muss ich öfter machen…

Urlaubsbilder

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 17|10|2010.

Ich wollte euch ja noch zeigen, warum ich letztens früh aufgestanden und mit Kamera aber ohne Handschuhe die Burger Landstraße herunter geradelt bin. An einem Urlaubstag. Bei gefühlten -5°K. (kleiner Physiker-Scherz)

Wuppernebel am frühen Morgen

Wuppernebel (Klick macht groß)

Mach’ ich bestimmt nicht nochmal.
Es sei denn ich werde dafür bezahlt.
Sponsoren somewhere?

Wuppernebel am frühen Morgen

Ihr ahnt es... Wuppernebel (Klick macht groß)

Naturdenkmal

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 04|10|2010.

Ich frage mich, was hier gemeint ist.
Das Schild selbst?
Vergammelt genug ist es ja.

Naturdenkmal im Gegenlicht

Naturdenkmal im Gegenlicht - (Klick macht groß)

Welcher Design-Praktikant hat eigentlich den abgebildeten Buntgeier entworfen?
Warum knipst der Herr Olsen dann auch noch so unvorteilhaft gegen das die Sonne?
Und überhaupt: Wer oder was ist “DR(P/A)”?

Was Kunst ist… oder zumindest sein könnte

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|09|2010.

Ich hatte ja unlängst bereits erzählt, dass ich mit dem Begriff “Kunst” nicht eben viel anfangen kann. Mein Begriff von Kunst basierte bislang auf von mir selbst zurecht gedeichselten Merkmalen (siehe hier).

Als Michael Weyl vorgestern auf der Photokina das Emulsion-Lifting eines Polaroids vorführte erwähnte er beiläufig einen interessanten Aspekt: Der Künstler hat in der Regel keine UNDO-Taste. Einen Mechanismus, der einen Arbeitsschritt derart rückgängig macht als sei nichts geschehen.

Michael Weyl führt den Emulsions Lift vor

Emulsions-lifting Technik - vorgeführt von Michael Weyl (Klick macht groß)

Die Lightroom und Photoshop-Cracks sprechen in dem Zusammenhang von der “zerstörungsfreien” Bildbearbeitung.
Bezeichnender Ausdruck…

Zwar können auch Maler einen Bleistiftstrich ausradieren, Bildhauer zu viel abgetragenes Material wieder ankleben – eines unterscheidet sie dennoch von uns digitalen “Künstlern” – Das Werk sieht nach einem Analog-Undo nie wieder exakt so aus wie vorher. You cannot unplay a note.

Vielleicht ist das ein Merkmal der Kunst? Dass es kein “Zurück” gibt? Dass einmal getanes in das Werk einfließt, auch wenn es nicht 100%ig so beabsichtigt war? Eine gewisse “Unvollkommenheit”? Der Faktor Zufall?
Könnte eine Rolle spielen. Der Ansatz gefällt mir.
Wäre eine interessante Herausforderung, eine Zeit lang keine Undo-Funktion zu nutzen.

Der fertige Emulsions-Lift

Der fertige Emulsions-Lift (Klick macht groß)

Was meint die mitlesende Künstler-Fraktion? Ist das ein Ansatz? Oder verzapfe ich hier gerade groben Unfug?

Offline

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|06|2010.

Digitale Typografie auf Holz.

LOL :) *weglach*

<- LOL (: *weglach*

Bin gespannt, wann mein Sohn “<3″ in sein Heft kritzelt. Oder in das seiner Tischnachbarin.

Wer erklärt mir die Kunst?

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 09|02|2010.
Louvre, Paris, 2006

Der Louvre, großer Kunstbehälter in Paris. Aufgenommen mit meiner 300D im Jahre 2006

Wer sich, so wie ich, mit der Fotografie beschäftigt, ja sogar das eine oder andere (in meinen Augen) ansehnliche Bild hervorbringt kommt nicht umhin sich früher oder später Gedanken über Kunst zu machen. Ich machte mir eigentlich schon viel früher Gedanken über Kunst Lange bevor ich eine Kamera besaß.
Im Kunstunterricht, bei meinem ersten Praktikum in einer Langenfelder Werbeagentur, in meiner Pubertät…
Zugegeben: In meiner Pubertät machte ich mir Gedanken darüber, wie den Jungs um mich herum das Kunststück (hehe) gelang Bräute abzuschleppen oder nach dem Genuss von  drölf BatidaKirsch (hach… die Neunziger) am nächsten Morgen aufzuwachen ohne im Schädel einer Katzengroßfamilie Asyl zu gewähren.
So ganz dahinter gekommen bin ich nicht.
Für mich musste Kunst schön sein, originell. Sie musste mir gefallen, ich musste ihr ansehen oder anhören, dass sie mit Arbeit verbunden war. Gehirnschalz, Blut, Schweiß… sowas. Neu sollte sie sein, mir bisher noch nicht begegnet, etwas besonderes. Alles sehr subjektive Parameter.
Wenn Kunst aber solch eine subjektive Angelegenheit ist – wie kann es dann sein, dass es Werke gibt, die einfach “Kunst” sind?
Objektiv? Allgemeingültig?
“Was soll das sein?” – “Das ist Kunst.” – “Für mich ist das keine Kunst.” – “Ist es aber.”
Ich verstehe es nicht.
Wie ich ausgerechnet jetzt darauf komme?
Ich habe heute etwas über Boris Becker gelesen. Fotokünstler. Hab die Kunst nicht gefunden.
Vielleicht bin ich aber auch einfach zu blöd.

Sparflammen-Bento

Verbrochen von Sabine und zwar am 27|01|2010.

Bis vor kurzem wusste ich noch gar nicht, was das überhaupt ist. Irgendwo – ich weiß wirklich nicht mehr wo das war – bin ich jedoch darüber gestolpert und habe mich etwas oberflächlich damit befasst. Bento ist die japanische Darreichungsform von Speisen. Gut, die Japaner machen daraus wieder eine Kunst wie man z.B. hier sehen kann, mir ist dadurch aber aufgefallen, wie lieblos ich meinem Sohn morgens sein Kindergarten-Frühstück in die Brotdose packe.

Da es alles mögliche an Zubehör für diese besondere Art der Lunch-Box Zubereitung gibt (Boxen, Löffelchen, Piekser, Förmchen etc.) habe ich es mir einfach erlaubt diese Sache auf mein Niveau herunterzubrechen. Das heisst: Wenig Zeit morgens vor der Arbeit, kein künstlerisches Geschick und Ungeduld. Also bin ich gestern 15 Minuten früher aufgestanden und das ist dabei herausgekommen:

Das Sandwich in Herzchenform ist erst mal gar nicht gut angekommen, denn die anderen Jungs haben Finn wohl ausgelacht. Allerdings hat die Erzieherin ihm gleich erklärt, dass seine Kumpels nur neidisch sind, das aber niemals zugeben würden und deswegen lachen. :mrgreen:

Heute habe ich ihm dann ein Segelschiff-Sandwich mitgegeben…

Lightpainting

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 04|11|2009.

Was tun, wenn man weder Lust auf  “Autospielen”, UNO, Fernsehen oder Wii hat?
Wenn draußen das Wetter schlecht ist und der Sohn mehr Hummeln im Hintern hat als der bundesdeutsche Durchschnittsimker?
Lightpainting
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Unter Lightpainting versteht man das Malen mit Licht. Man nimmt einfach alles her, was irgendwie Licht macht und schwenkt, dreht und bewegt es in der Gegend herum als hätte man mehrere Wochen lang seine Medikamente nicht genommen.
Vorher sollte man seine Kamera aber noch auf ein Stativ klemmen, den Raum abdunkeln und die Verschlusszeit auf Werte jenseits der Viertelsekunde stellen.
Haben wir gemacht. Der Finn und ich. Und das ist dabei herausgekommen:
lightpaint1lightpaint3lightpaint2
Hat einen Mordsspaß gemacht und ist -bei vollem Körpereinsatz- anstrengender als es aussieht.

Hier noch unser Equipment:
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