Nicht mehr lange…
Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|08|2010.… dann ist wieder Flugplatzfest in Langenfeld.
Am 4. und 5. September, genäuer gesägt.
… dann ist wieder Flugplatzfest in Langenfeld.
Am 4. und 5. September, genäuer gesägt.
Solingen wird seinem Ruf als zweitverregneteste Stadt Deutschlands heute mal wieder absolut gerecht. Sogar die Veranstalter einer lokalen Volksbespaßung (aka “Stadtfest”) sagten am späten Nachmittag alle weiteren Darbietungen vorzeitig ab.
Der Grund war wohl Strom, der wegen des vielen Wassers “auf die Musiker überschlagen könnte”.
Als Veranstalter muss man vorsichtig sein heutzutage.
Ein persönliches Highlight im Zusammenhang mit Dihydrogenmonoxid gab es für mich am heutigen Tag aber doch noch: Sohnemann Finn schwimmt. 10 Züge zwar erst aber immerhin. Sollte er es schaffen jetzt auch noch zu atmen werden es vermutlich schnell mehr. Das hört sich für außen stehende zwar nicht wirklich spektakulär an aber für seinen Vater (also mich) ist es… wow. Die neu erworbene Fähigkeit nutzte er auch prompt als Argument die Wasserrutsche künftig allein zu benutzen. Schließlich sei er jetzt sechs, schwömme* quasi perfekt und auf dem Schild steht schließlich, dass er das jetzt dürfe. Sprach’s, schnappte sich seine rothaarige Freundin und erklomm die Wendeltreppe.
Sie werden ja sooo schnell erwachsen.
*) Ich liebe Konjunktive!
Heute ging es für Sohnemann Finn, Nachbarsblogger Tetti und mich zur Wuppertalsperre. Armin hatte sich bereit erklärt für uns ausländisches Volk den Fremdenführer zu mimen und uns ein wenig über versunkene Ortschaften, verschwundene Wehre und verfrachtetes Fachwerk zu erzählen. Es war faszinierend. Der Pegel der Talsperre ist so weit gesunken, dass man erahnen konnte was alles verloren ging als das Wasser kam. Leider war der Ausflug ein wenig kurz geraten. Aber wir werden wiederkommen und Armin mit noch mehr dummen Fragen löchern.
Danke bis dahin.
Ihr wisst ja, warum man uns Deutsche im Ausland hasst. Wegen des ich-”reserviere”-mir-die-Liege-am-Pool-mit-dem-Handtuch-Spiels. Von Engländern erfunden, von deutschen perfektioniert. Oder war’s anders herum?
Wieauchimmer: Mit den “Seat-savers” hat sich das Problem auf elegante Weise erledigt. No towel necessary. Funktioniert auch hervorragend im Zug.
Großartig.
Irgendwer hat in diesem Internet mal irgendwen befragt, wie es denn so um sein Sexleben bestellt sei und welches Handy er habe. Daraus hat dann wiederum irgendwer einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Besitz eines Iphones und der Anzahl der sexuell induzierten Zusammenstöße (höhö) im Vergleich zu Besitzern anderer Handys abgeleitet. Die Schlagzeilen-kompatible Schlußfolgerung lautete ungefähr so: “IPhone sorgt für mehr Sex!”
Und das ist natürlich Blödsinn. Glaubt mir, liebe Herren der Schöpfung: Wenn ihr ausseht wie Quasimodo nach einem üblen Chemieunfall, 12 1/2 Meilen gegen den Wind müffelt wie 14 Tage in der Waschmaschine vergessene Wäsche und vor Intelligenz sprüht wie ein Maschendrahtzaun – ihr könnt euch 12 Iphones kaufen und habt trotzdem nicht mehr Beischlaf als vorher (also vermutlich keinen).
Es ist vollkommener Unfug aus einem gleichzeitigen Anstieg zweier Werte (hier Telefon und Ruckelei) ohne wissenschaftlich fundierte Analyse auf deren unmittelbaren Zusammenhang zu schließen. Meistens gibt es da nämlich keinen. Vielmehr ist es oft ein dritter Wert von dem die beiden anderen abhängen oder aber die Richtung des Zusammenhangs ist schlicht anders herum.
Und so ist es höchstwahrscheinlich auch hier.
Möglich wäre es zum Beispiel, dass das Geld eine wichtige Rolle spielt.
Ein gewisser monetärer Status soll ja anziehend und KnickKnack-fördernd wirken. Deshalb liegt es nahe, dass Kollege Applejünger davon genug auf Tasche hat um seine Koitalbilanz zu verbessern – sei es durch den regelmäßigen Besuch bei den Damen der horizontalen Front oder durch zahlreiche Geschenke an die jeweilige Lebensabschnittsgefährtin.
Das Alter spielt vermutlich auch eine Rolle. Der Durchschnittskäufer eines Apfeltelefons dürfte sich in der sexuell aktiveren Phase seines Lebens befinden als Käufer von Fernsprechern mit besonders großen Tasten, Riesendisplay und Hörgeräte-kompatiblem Lautsprecher.
Den Abertausenden Vertretern der Oversexed-and-underfucked-Fraktion kann ich deshalb nur raten, sich öfter mal zu waschen, vielleicht einen Duft aufzulegen, die Haare zu stylen und der Dame der Schöpfung das eine oder andere Kompliment gefolgt von ein wenig Grünzeug und hübscher Unterwäsche an die Marmel zu werfen. Außerdem die Brille runterklappen und weniger Bier trinken. Und nein, dafür gibt es keine App.
(siehe auch “Bier macht dick und Fernsehen doof“)
Dieses Bild habe ich in meiner französischen Temporärwirkungsstätte geknipst.
Und woran musste der gemeine Teutone mit dem skandinavischen Nachnamen plötzlich Denken, als er den Drempel auf dem Schild sah und rollt sich seitdem auf dem Boden vor lachen?
Na?
Na?
Kleiner Tipp: Hat was mit Frankreich zu tun.
Bis ihr das raus kriegt posaune ich noch ein wenig die Marseillaise…
Allons enfants de la Patrie, Le jour de gloire est arrivé! Taaa ta taaa taaa taaa tatataaa taaa…. gnihihihi!

“Rrrrrring….”
“Olsen?”
(ab hier bitte Stephen Hawkings Computerstimme vorstellen): “Ha-lo, null…zwoeinszwo..sechsvierzwodüdeldüü. Sie… haben… bei.. einem Gewinnspiel drölf Fantastillionen Euros ge…wonnen. Bitte… rufen sie 019029398487382105 an um… ihren Ge-winn zu er…hal…ten!”
Mal ehrlich, welcher auch nur halbwegs mit Restintelligenz beschenkte Erdenbürger würde diese Nummer anrufen? Wenn man unserer Justizministerin Frau Leutheuser-Dingenskirchen glauben darf so gut wie jeder. Deshalb hat sie Polizei und Staatsanwaltschaften aufgefordert schärfer gegen Telefonbetrüger vorzugehen.
Herrjeh…
Mal abgesehen davon, dass die meisten Telefonbetrüger ihren “Geschäften” irgendwo zwischen Timbuktu und São Tomé und Príncipe nachgehen und ihnen daher eher schwierig habhaft zu werden scheint haben unsere Judikative und Exekutive sicherlich besseres zu tun als Leuten beizustehen, denen ihre Gier auf das schnelle Geld so dermaßen den Brägen vernebelt hat, dass sie sich nicht entblöden sauteure Servicenummern anzurufen.
Vergewaltiger, Kinderschänder, Mörder oder Steuerhinterzieher dingfest machen zum Beispiel.
Aus meiner Sicht ist es sinnvoller, hier massive Aufklärungsarbeit zu leisten. Im Prinzip ist das doch ganz einfach. Das Bundesjustizministerium verfasst einen Flyer und schickt ihn an jeden Bürger im ganzen Land.
Auf dem Flyer steht: “Anrufer unbekannt? Ruf nicht zurück!”
So einfach ist das. Und offensichtlich doch so kompliziert, dass der gemeine Homo Telefonicus nur all zu oft daran scheitert.
Mich erinnert das ganze an ein Gespräch, dass ich vor einiger Zeit hatte:
CCA: “….so Herr Olsen, dann brauche ich jetzt nur noch ihre Kontonummer und Bankleitzahl.”
Ich: “Das ist schön, aber die bekommen Sie von mir nicht.”
CCA: “Wieso denn nicht?”
Ich: “Gute Frau”, (wollte ich immer schon mal sagen), “stellen Sie sich doch einmal vor: Jemand, den sie nicht kennen ruft sie im Auftrag einer Firma an, von der sie noch nie was gehört haben und versucht ihnen ein Produkt zu verticken, dass Sie nicht brauchen. Würden Sie dieser Person ihre Bankdaten geben?”
CCA: “Das würde ich vermutlich nicht tun:”
Ich: “Sehen sie? Vielen Dank für das Gespräch.” *klick*