Archiv der Kategorie: 'Life, universe and everything'

Herr Olsen kauft Bier

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 22|02|2010.

Die Beschilderung der Getränkeabteilung eines Supermarktes um die Ecke lies ein echtes Schnäppchen vermuten.

Allein die Rechnung ging nicht so ganz auf – zumindest ergab das eine kurze Überschlagsrechnung. Eine von mir herbeigerufene Fachkraft zückte den Taschenrechner aus dem Futteral ihres Kittels, tippte, schaute, tippte nochmal, sah mich ein paar Sekunden wortlos an…
…und rief den Chef.
Der klärte mich darüber auf, dass in den Kästen keine Halbliterflaschen sondern “Nulldreier” enthalten seien. Das Schild sei offensichtlich nur falsch bedruckt worden. Darauf empfahl er sich höflich und ging. Ohne das Schild zu entfernen. Zurück lies er einen nun noch verwirrteren Herrn Olsen. Dieser blickte auf die feilgebotenen Kästen…

… und griff schließlich zu einer anderen Marke

Schnee

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 01|02|2010.

Fällt eine Schneeflocke auf Wasser, dann erzeugt sie aufgrund der in ihr eingeschlossenen Luftblasen einen schrillen hohen Ton mit einer Frequenz von 50 bis 200 Kilohertz, der für Menschen allerdings unhörbar ist.
Das und noch viele andere Interessante Infos über Schnee gibt’s im Wikipedia-Artikel. Hochinteressant!

Winterlandschaft am Bertramsmühler Bach in Solingen

Winterlandschaft am Bertramsmühler Bach in Solingen (Klick macht groß)

Avatar (3D)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 31|01|2010.

Hab mir Avatar angeschaut.
Was die Qualität der CGIs angeht ist dieser Film mit Abstand das Beste, was es zur Zeit im Kino zu sehen gibt. Die Detailtreue ist wirklich atemberaubend. Da bewegt sich jeder Baum, jeder Ast, jedes Blatt, jedes Haar, jede Feder. Es gibt fantastische Wesen zu bestaunen. Fliegende Lebensformen, die aussehen wie Quallen. Moos, das bei Berührung fluoresziert, Flugdrachen… toll.
Und trotzdem begeistert mich der Film kaum. Ich hatte irgendwie das Gefühl, fast alles schon mal irgendwo gesehen zu haben.
Von Menschen gesteuerte Roboter, in die man oben so einsteigt… die gab es schon in “Aliens – die Rückkehr“… und das war 1986. Da hat James Cameron bei sich selbst geklaut. Deshalb spielt wahrscheinlich auch Sigourney Weaver wieder mit.
Die (nichtorganischen) Flugmaschinen sehen alle irgendwie so aus, als seien sie einem Terminator-Film entsprungen – James Cameron… schon wieder! Und auch was die Story angeht gibt es nichts wirklich Neues.
Es gibt die Bösen (in diesem Falle die Menschen, die skrupellos versuchen einen Planten auszubeuten) und die Guten (die “Ureinwohner” dieses Planeten, die mit der Natur im Einklang leben).
Dreimal dürft ihr raten, wer am Ende des Films gewinnt. Kleiner Tipp: Das hat es bei ähnlichen Konflikten auf unserer Welt noch nie gegeben.
Ich mag Happy Ends. Ehrlich. Auch dieser Film hat eins. Aber irgendwie geht es in meinem Kopf nach dem Abspann noch weiter. Da kommen die Menschen nämlich zurück. Mit viel mehr Bumms. So wie sie es immer machen. Und dann gute nacht, Fußball.

Und was das 3D angeht… das ist im ersten Moment wirklich beeindruckend. Da kommen Sachen auf einen zugeflogen und man zuckt im Kinosessel reflexartig zusammen. Wenn es dann aber mal actionmäßig zur Sache geht kommt das Ganze schon arg ins ruckeln. Da fehlen einfach noch ein paar Hz Bildfrequenz. Vom Tragekomfort der Shutterbrillen mal ganz zu schweigen. Was mich aber am allermeisten stört: In der echten Welt kann ich mit meinen Augen einen Gegenstand fokussieren. Das geht bei einem 3D Film nicht.

Und übrigens noch was…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|01|2010.

Ich muss so ungefähr 10 Jahre alt gewesen sein als ich zum ersten mal von Douglas Adams’ “Per Anhalter durch die Galaxis” hörte. Damals gab es das Hörspiel zum gleichnamigen Buch im Westdeutschen Rundfunk. 10 Jahre später verschlang ich die Bücher auf den langweiligen Fahrten mit  dem Zug zwischen Langenfeld und Heide in Holstein, dem Ort meiner Grundausbildung.

Per Anhalter Durch Die Galaxis. Eine Trilogie in mittlerweile 6 Bänden.

Kurz darauf wurde ich stolzer Besitzer der DVD-Sammlerbox der BBC-Serie.
YouTube Preview Image
Mitterweile beistze ich alle Bücher von Douglas Adams und wie es sich für einen anständigen Fan gehört zelebriere ich natürlich jedes Jahr den Handtuchtag. Selbst den Kinofilm fand ich äußerst unterhaltsam und mein Sohnemann hätte um zwei Haare  “Marvin” geheißen.
(weiterlesen…)

Seien Sie den Kindern ein Vorbild!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 17|01|2010.

Rauchen Sie nur wenn es unbedingt nötig ist und retten Sie dem Dativ!

Master of Lenkwinkelsensor

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 08|01|2010.

Warnungen - KliMaGro

Was man im Winter, bei vereisten Straßen und nahezu immer währender Dämmerung noch weniger braucht als Fußfäule ist ein dejustierter Lenkwinkelsensor.
Dieser hat in unserer Familienkutsche (Opel Meriva OPC) nämlich die Aufgabe, dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP) mitzuteilen, wohin der Herr Olsen gerade lenkt, um im Falle eines instabil werdenden Fahrzeugs das richtige Rad abbremsen zu können und den Flitzer damit wieder auf Kurs zu bringen. Außerdem werden die Daten dieses Sensors noch für die Antischlupfregelung benötigt und dazu, das richtige Abbiegelicht einzuschalten.

Am Montag dieser Woche beschloss dieser Sensor, weil es ja kurz vor der närrischen Zeit ist, dem Bordcomputer einfach mal unplausible Werte zu liefern, worauf dieser umgehend den ESP-Dienst einstellte, die Antischlupfregelung verweigerte und die Abbiegelichter in eine unvorhersehbare Lichtorgel verwandelte.

Alles Funktionen, die einem gerade im Winter, das Fahren erleichtern.

Nachdem ich in diversen Foren immer wieder darüber gestolpert bin, dass bei einem solchen Defekt der Austausch des Sensors (einem Pfennigartikel) nicht selten mit einem Ersatz des gesamten Lenkgetriebes einher geht und damit irgendwas zwischen “hoch” und “unverschämt hoch” kostet beschloss ich eine goldene IT-Regel auf unser Auto anzuwenden: Runterfahren, Hochfahren.
Und siehe da: Funktioniert wieder. YESSSS!

Hier also meine Anleitung für die Besitzer eines Opel Meriva (funkioniert aber vermutlich auch mit anderen Opel-Modellen):
Sollte das ESP-Warnlicht (auf der obigen Abbildung das orange Symbol unten rechts) während der Fahrt dauerhaft leuchten, versucht den Lenkwinkelsensor neu zu kalibrieren. Dazu nehmt ihr zuerst die gesamte Elektronik mindestens 1 Minute vom Strom (Autobatterie abklemmen). Nachdem ihr die Batterie wieder angeklemmt habt startet ihr den Motor. Die ESP-Warnleuchte müsste nun sofort angehen.
Jetzt schlagt ihr das Lenkrad zuerst ganz nach links und anschließend ganz nach rechts ein. Stellt es danach wieder gerade. Wenn die ESP Warnlampe jetzt ausgeht habt ihr den Sensor erfolgreich kalibriert und die Funktion wieder hergestellt.
Viel Glück!

Nochwas: Ihr macht das Ganze natürlich auf eigene Gefahr. Ich übernehme keinerlei Gewähr dafür, dass das bei euch tatsächlich funktioniert. Wenn ihr euer Auto, euch selbst oder andere bei der Aktion beschädigt ist das euer Problem.

Bullenschluck

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|12|2009.

Es gibt nur eins was hilft, wenn man sich an Weihnachten mal wieder so richtig überfressen hat.

Konzentriertes Restitutionsfluid (Klick macht groß)

Weihnachtspuzzle

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|12|2009.

Weihnachtspuzzle

Fest der Liebe

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|12|2009.

Sodom und Gonorrhoe!
Sogar auf dem Weihn8sbaum!

Arterhaltung unter Plüscheisbären

Wir warten…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|12|2009.

auf das Christkind, den Weihnahtsmann,  Sintaklaas oder wen auch immer, der die Geschenke bringt.
Für euch da draußen noch der Wetterbericht und die besten Weihnachtsgrüße aus dem Norden Deutschlands. Wir hoffen, dass all eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Das Wetter


blogoscoop