Archiv der Kategorie: 'Foto'

Aktionstag Geistiges Eigentum

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|04|2010.

Heute wurden, im Rahmen des Aktionstages „Geistiges Eigentum“ vor dem Museum Plagiarius im Solinger Südpark, diverse Fälschungen deutscher Markenartikel höchst Medienwirksam platt gemacht. Im wahrsten Sinne des Wortes mittels einer Walze und unter der lautstarken Begeisterung der anwesenden Zaungäste.
Vorher

Und natürlich sind an der ganzen Misere mit den Plagiaten, den Kopien und dem Diebesgut geistigen Eigentums einzig und allein die bösen Fernöstler schuld. Sind sie es doch, die in schmutzigen Hinterhofwerkstätten die Früchte deutscher Ingenieurskunst von Minderjährigen kopieren lassen um das Zeug dann dem nichts ahnenden Mitteleuropäer per Fernabsatz ins heimische Kinderzimmer zu schmuggeln.
Ich sage dazu nur eins: Kein Angebot ohne Nachfrage. Und so lange es Leute gibt, denen es nach billigen Kopien verlangt so werden diese auch hergestellt. Und hinter die Argumentation eines Großteils der kopierten Firmen bin ich auch noch nicht so ganz gekommen. Jemand, der sich am Strand der türkischen Riviera eine Rolex für 5 Euro kauft könnte sich das Original zum tausendfachen Preis doch ohnehin nicht leisten. Wieso ist das für Rolex dann ein Verlust?

Burgvogel

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|04|2010.

Falls ihr euch dafür interessiert, wie das hergestellt wird, für das Solingen nach wie vor bekannt ist kann ich euch den Tag der offenen Tür bei der Karl Bahns GmbH nur wärmstens ans Herz legen.  Die Führung durch die Produktion ist hochinteressant, die Atmosphäre familiär und für das leibliche Wohl ist heute noch bis 17 Uhr gesorgt.
Für die Schnäppchenjäger gibt es außerdem fette Beute im Werksverkauf.

Magazin

Im Magazin werden die Werkzeuge für das Pließten* aufbewahrt. (Klick macht groß)

Ausmachen von Hand

Hier wird von Hand ausgemacht** (Klick macht groß)

*) pließten: das Schleifen der Oberfläche des Messerrohlings
**) ausmachen: das schleifen und entgraten von Griff, Kropf und ggf. Erl für einen nahtlosen Übergang zwischen diesen

Nachtrag: Ich Depp. Die Tage der offenen Türe sind für dieses Jahr leider schon vorbei. Der Werksverkauf ist aber ganzjährig (Mo.-Fr.) geöffnet. Nächstes Jahr sage ich früh genug bescheid. Danke an Tetti für den Hinweis.

Shirt4Link (II)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|04|2010.

Ich hatte ja hier von der Aktion Shirt4Link von 3DSupply erzählt.
Das war am Donnerstag. Samstag morgen war mein Shirt schon da.
Das nenn‘ ich wirklich hurtig!
Der Druck ist makellos und die Qualität des Shirts absolut in Ordnung.
Vielen Dank nochmal an 3DSupply für diese derbe Aktion!
Und auf einfachen Wunsch eines einzelnen hier noch ein Schnappschuss vom Träger.

Herr Olsen - reizend

Herr Olsen - reizend (Klick macht groß)

Pupsi

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 24|04|2010.

Also wäre das mein Auto gewesen, an dem dieser Zettel hing…

Pupsi, leck meine .... ! Grüß mein Schatz von mir.

Pupsi, leck meine .... ! Grüß mein Schatz von mir. (Klick macht groß)

…ich wüsste weder, was ich jetzt lecken sollte noch wer Pupsi ist. Und was hat „mein Schatz“ damit zu tun? Gollum?
Vorschläge bitte in die Kommentare.
Danke.

Servus!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 23|04|2010.
Komischer Vogel

Komischer Vogel (Klick macht groß)

Untergangsstimmung

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 22|04|2010.

„Mama??? Warum liegt der Mann da im Gras?“ – „Psst! Lass und schnell weitergehen, Mandylein. Er hat einen Fotoapparat und knipst gegen die Sonne!“

Wiese im Sonnenuntergang

Klick macht groß

Tse…Banausen!
Mehr Gegen-Die-Sonne-Geknipse nach dem Klick.
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Gelb steigt ab

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 21|04|2010.

Ich habe keine Ahnung, ob das des staatlich geprüften Wahlplakatfachaufhängers Absicht war aber dieses Wahlplakat nimmt den Ausgang der kommenden Landtagswahl für die Liberalen vermutlich vorweg.

Aufstieg durch leistung

"Aufstieg durch Leistung" - Abstieg durch mangelhafte Befestigung.

Von der Bildbearbeitung

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 20|04|2010.

Ich muss da nochmal kurz drauf eingehen, für den Fall dass meine Leser annehmen ich sei grundsätzlich gegen jegliche Form der Bildbearbeitung.
Das bin ich natürlich nicht. Ganz im Gegenteil.
Bildbearbeitung hat es bei jeder Form der Fotografie schon immer gegeben. Und sie ist mitnichten eine Erfindung der digitalen Welt. Viele der Techniken, die heute in jeder Bildbearbeitung zu finden sind stammen ursprünglich aus den Zeiten als das einzig Elektrische beim Fotografieren noch das rote Schummerlicht in der Dunkelkammer war. Bildbearbeitung zog und zieht sich bis heute durch den gesamten Prozess, fängt schon vor der ersten Linse (in Form von allerlei Filtergeraffel) an und hört erst auf, wenn das Bild als endgültige Datei, Dia, Abzug, Poster oder Fototapete vorliegt. Sie erfolgt sowohl in der Kamera als auch im Labor oder auf dem Computer und sie hat natürlich ihre Daseinsberechtigung, denn ein Bild -analog oder digital- sieht in den allerseltensten Fällen tatsächlich so aus wie man es gerne hätte. Denn meistens möchten wir mit einem Bild etwas transportieren. Im Betrachter etwas auslösen. Der schöne Sonnenuntergang soll auf dem Bild so aussehen, wie man ihn empfunden hat. Nicht wie er tatsächlich aussah. Wir möchten, dass Oma Hildegard die Dritten rausfallen angesichts der strahlend roten Sonne, dem intensiven Farbverlauf von blau nach rot, dem Leuchten der vereinzelten Cirruswolken…
Aber wie soll das gehen? Es gibt keinen Monitor, der so hell leuchtet wie die Sonne. Ein Papierabzug leuchtet überhaupt nicht. Außerdem sind fast alle Medien mit denen Fotos heutzutage wiedergegeben werden winzig im Vergleich zu dem, was wir mit unseren Augen wahrnehmen. Oder zu niedrig aufgelöst. Oder beides.
Was soll also daran falsch sein, im Labor oder am Computer an den Farben zu drehen, bis zumindest ansatzweise der Bildeindruck entsteht, den wir festhalten wollten?

Stromkasten

Stromkasten, wie er aus der Kamera kam. (Klick macht groß)

Stromkasten lebendig

Stromkasten, wie ich meine, dass er ausgesehen hat. (Klick macht groß)

Das untere Bild zeigt, was mir aufgefallen ist als ich die Entscheidung traf, das Bild zu knipsen. Eine Hauswand in Warnfarbe als Hintergrund für den Stromkasten auf dessen Front ein Warnschild in einer  anderen Warnfarbe klebt. Dazu noch die diagonal verlaufenden Schatten im gleichen Winkel wie die linke Seite des warnenden Dreiecks. Fein. Das soll der Betrachter sehen, wenn er das Bild anschaut. Und das funktioniert mit der Version 2 besser, weil ich die oben erwähnten Aspekte per Bildbearbeitung hervorgehoben habe.

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Liebesschlösser auf dem Gasometer

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 19|04|2010.

Der -vermutlich aus Italien stammende- Brauch der Liebesschlösser scheint nun auch auf dem Gasometer in Oberhausen angekommen zu sein. Rebekka und Thilo haben den Anfang gemacht.

Liebesschloss von Rebekka und Thilo auf dem Gasometer in Oberhausen

Liebesschloss in 110 Metern Höhe (Klick macht groß)

Alles watte siehs is…. Oberhauuuseeen!*

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 19|04|2010.

Finn vor der Sonne im Gasometer Oberhausen

Unser heutiger Sonntagsausflug führte Sohnemann Finn, Nachbarsblogger Tetti und mich in den Pott. Den Ruhrpott. Nach Oberhausen, um genau zu sein. Der Stadt mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in Nordrhein-Westfalen. Ja, es gibt Städte, die sind noch ärmer dran als Solingen. Unglaublich.
Jedenfalls schauten wir drei uns die Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ im Gasometer, dem größten Scheibengasbehälter Europas,  an. Zu sehen gab es zahlreiche interessante Exponate (ein Triebwerk der Ariane-ESC-A-Oberstufe zum Beispiel), eine riesige Mondskulptur, die von der Decke des Gasometers herab hängt und -nach der Fahrt im Panoramaaufzug hoch zur Aussichtsplattform in über 100 Meter Höhe- eine großartige Aussicht über das Ruhrgebiet.
Mehr Fotos nach dem Klick…
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