Archiv der Kategorie: 'Foto'

Vom Knipsen, Aussuchen und Wegschmeißen

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 26|09|2009.

Bevor ein Foto auf diesem Blog landet durchläuft es einen komplexen Workflow, der dazu dienen soll dem geneigten Leser nur halbwegs vorzeigbare Ergebnisse zu präsentieren. Zu diesem Prozess gehört: Bild knipsen, anschauen, löschen, nochmal knipsen, Stirn runzeln, beten, dass es auf dem heimischen Bildschirm weniger katastrophal aussieht als auf dem Kameradisplay, auf dem heimischen Rechner öffnen, mittels verschiedener Hilfsmittel (RawTherapee, Photoshop, Voodo, rituelles Besprechen) so lange daran herumschrauben, bis es 1. nichts mehr mit der tristen Realität zu tun hat und 2. Herrn Olsens Ansprüchen genügt, abspeichern und eventuell im Blog hochladen.

Innerhalb dieses Ablaufs bleiben immer wieder Bilder auf der Platte liegen, die es dann doch nicht ins Blog schaffen. Mit einiger Regelmäßigkeit betrachtet Frau Olsen diese und stellt fest, dass viele davon wesentlich besser sind als die, die Herr Olsen veröffentlicht hat.
Ich scheine ein ernstes Auswahlproblem zu haben.
Jedenfalls zeig ich euch mal welche davon:

Herbstnetze (KliMaGro)

Herbstnetze (KliMaGro)

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Das Wupper-Wander-Rätsel

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|09|2009.

Da hatte ich mir ja was vorgenommen. Eine Tour durch die Wupperberge auf der Suche nach der Tupperdose.
Auf und ab und auf und ab ging es. Da kamen schon ein paar Höhenmeter zusammen. An einer Station hatte ich mich zu allem Übel auch noch vertan und durfte dann erstmal heimfahren. Heute ging es dann weiter. Zu sehen gab es eine Menge. Das Wetter und die frühe Stunde sorgten für schönes Licht.

Bergisches Land - Wer braucht schon die Alpen?

Bergisches Land - Wer braucht schon die Alpen?

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Männer – Nachts im Wald (II)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 23|09|2009.

Mal wieder zu nachtschlafender Zeit auf der Suche nach Tupperdosen gewesen.
Diesmal in Hilden.
Die Canone hatte ich dabei

Menzelsee in Hilden. Der helle Punkt ist der Jupiter.

Menzelsee in Hilden. Der helle Punkt ist der Jupiter.

Den Cache haben wir, trotz falscher Koordinaten, dann doch noch gefunden.

Ebenso

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 23|09|2009.

„Haribo macht Kinder froh – und Erwachs(e)ne ebenso.“
Dieser unvergessene Werbespruch prangte heute noch auf diesem putzigen Gebäude an der Wuppertaler Straße, das immer ein klein wenig aussah als hätte man mittels der weltberühmten Solinger Schneidwaren im stumpfen Winkel vertikal ein Stückchen davon abgetragen.
(Hier ganz gut sichtbar.)
Damit scheint es jetzt wohl bald vorbei zu sein.

Haribo, Wuppertaler Straße, Solingen

Haribo, Wuppertaler Straße, Solingen

Dem Gebäude wird momentan mit schwerem Gerät zu Leibe gerückt.

ebenso

Weiß jemand näheres?

Projekt 52 – 38 (Vergangene Zeiten)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 21|09|2009.

Wenn man einen Sohn in Finns Alter (5) hat kommt man kaum umhin, die Diskussionen anderer Eltern mitzubekommen, ob Tom und Jerry* nicht ein wenig zu brutal für den Nachwuchs sei, die zarte kindliche Seele möglicherweise gar dauerhaften Schaden erleide, wenn sie den Auseinandersetzungen zweier Zeichentrick-Parteien ausgesetzt sei.

Ich bekam zu meinem 5. Geburtstag ein Buch von meinen Großeltern geschenkt. „Und die Moral von der Geschicht“ von Wilhelm Busch, dem Schöpfer von „Max und Moritz“.

Da wurde gemordet, geraubt, zerstückelt, aufgespießt, gesoffen… das Blut floss in Strömen. Unglaublich.

Geschadet hat’s mir aber nicht… soweit ich weiß.

Wilhelm Busch, "Und die Moral von der Geschicht"

Wilhelm Busch, "Und die Moral von der Geschicht"

Dies ist der achtundreißigste Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete „Vergangene Zeiten“.
Mehr Infos zum Projekt.

*) Hier bitte beliebige Kinderserie (außer Teletubbies) eintragen.

Projekt 52 – 37 (Faulheit)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 19|09|2009.

Quanten hoch! Das ist für mich der Inbegriff der Faulheit. Die Idee für das Bild hatte ich schon am Sonntag, allerdings kam mir Andreas mit der Veröffentlichung ein wenig zuvor. Ich verbuche das einfach mal unter „Zwei Doofe, ein Gedanke“. (-:

Faulheit - Einfach mal die Quanten hochlegen. (KliMaGro)

Faulheit - Einfach mal die Quanten hochlegen. (KliMaGro)

Und ein wenig Bokeh kommt ja immer gut (-:

Dies ist der siebenundreißigste Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete „Faulheit“.
Mehr Infos zum Projekt.

Das Tastenbrett aus der Hölle

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 18|09|2009.

Ich habe es geschafft. Ich bin karrieremäßig in den Olymp aufgestiegen. Ich bin endlich wichtig.
Ich habe ein Thinkpad.
Dem Vernehmen nach sollen Thinkpads ja das Nixplusultra der mobilen Digitaltechnik sein.
Das Arbeitstier. Plastikgewordene Perfektion sozusagen.
Ich habe keine Ahnung warum. Die Dinger sehen alle aus als hätte der Designer nur einen Haufen schwarzer Legosteine für den Entwurf zur Verfügung gehabt und außer einem Fingerabdruckscanner kann ich keinerlei andere Vorteile erkennen. Es ist ein Prozessor drin, eine Festplatte, Speicher usw.
Das Ding hat ein Display, ein Touchpad und einen Haufen Anschlüsse. Wie so ziemlich jeder andere Klappcomputer auch.
Außerdem hat es eine Tastatur. Und was für eine. Das Layout kann sich wirklich nur jemand ausgedacht haben, dessen Computerkenntnisse sich darauf beschränken eine Maus von links nach rechts zu schubsen.
Grässlich.
Ich benutze kaum eines dieser neumodischen Eingabegeräte. Wahrscheinlich gehöre ich zu der aussterbenden Spezies derer, die tatsächlich noch eine Tastatur benutzen und zwar aus gutem Grund. „STRG+C“ ist nunmal erheblich schneller als „Bearbeiten -> Kopieren“ mit der Maus anzusteuern. Gleiches gilt auch für „STRG+V“, „STRG+F“,“STRG+TAB“ oder auch nur „ESC, /“ im VIM usw. usf.

Leider leider leider sind ausnahmslos alle Tastenkombis mit „STRG“ auf einem Thinkpad unbenutzbar. Diese Flachpfeifen von IBM haben sich nämlich damals gedacht: „Wenn unsere Mobilrechenknechte schon aussehen wie Bauhaus dann sollte die Bedienung als Kontrapunkt auch noch eine masochistische Komponente beinhalten. Ordnen wir doch einfach ein paar wichtige Tasten so an, dass der routinierte Fingerschwinger mit schönster Regelmäßigkeit daneben greift. Das könnte lustig werden.“
Gesagt getan.

Thinkpad
Die STRG-Taste ist bei Thinkpads seit jeher nicht die linksuntenste sondern die zweitlinksuntenste (die beiden Wörter gibt’s wahrscheinlich gar nicht) Taste. Das führt dazu, dass man statt der STRG-Taste die FN-Taste erwischt und die tut, wenn man Glück hat, gar nichts. Auf jeden Fall macht sie aber in 100% der Fälle etwas völlig anderes als erwartet. Gleiches gilt im Übrigen auch für die „ESC“-Taste.

Mag sein, dass ein Thinkpad der Steinway unter den Laptops ist – aber mit den weißen Tasten oben.

Wenn irgend jemand weiß, wie ich „FN“ und „STRG“ remappen kann: Bitte kommentieren.

P.S.: An all die Lustgreise und Freud-Freunde da draußen: Das „STRG“ steht nicht für „String“ sondern für „Steuerung“. Schämt euch!

Ich bin fremd hier

Verbrochen von Sabine und zwar am 15|09|2009.

Oh Mann, da lebe ich seit über vier Jahren bereits in Solingen und kenne mich überhaupt nicht aus! Das ist schon ein wenig peinlich.
Heute zum Beispiel: Seit geraumer Zeit weiß ich, dass wir hier einen Krups-Tefal-Rowenta-Werksverkauf haben und nun wollte ich doch endlich mal dahin. Hauptgrund war zwar ein defekter Kaffeekannendeckel aus der Firma, aber ich biete mich ja nicht ohne Hintergedanken an.
Grobe Richtung wusste ich, die Straße habe ich auch gleich gefunden und bin diese dann bis zum Ende durchgefahren. Nix mit Krups! :-(
Rechts ein riesengroßes Gebäude mit drei roten Buchstaben („SEB“) drauf, links Feld und geradeaus war die Straße zu Ende. Super!
Dann dachte ich mir, dass es vielleicht zwei Einfahrten wie bei uns zuhause gibt. Also wieder raus und weiter gesucht: Keine zweite Straße mit dem gleichem Namen zu finden. Ok…, wieder zurück in die erste Straße und ein älteres Ehepaar gefragt, wo denn hier der Krups-Werksverkauf wäre. Das zwar sehr freundliche aber doch leicht mitleidvolle Lächeln der Beiden nach einem Blick auf mein Kennzeichen trieb mir dann doch die Schamesröte in’s Gesicht! Etwas zu überschwenglich erklärten sie mir dann, dass ich gleich dahinten rechts in die Werkseinfahrt fahren sollte und der Verkauf dann direkt auf der linken Seite wäre.

Hä?? Da war ich doch schon, großes Fabrikgebäude mit den drei ominösen Buchstaben drauf…! Aber gut, ich wollte den wohlwollenden Blicken des netten Ehepaares nicht länger ausgesetzt sein und bin schnell von dannen gebraust. Und Hoppala, es war wie beschrieben.
Nur diese verflixten drei roten Buchstaben wollten nicht weichen und sie blieben mir – bis ich in dem kleinen Laden stand – ein Dorn im Auge!

Hach…was soll ich sagen?! Hätte heute nicht ausnahmsweise die absolute Vernunft die Oberhand gewonnen, wäre ich dort mit Nespresso-Maschinen, Low-Fat-Fritteusen, Edelstahltoastern mit Display, Haarfönen, Luminance-Körperwaagen und was weiß ich noch alles, en mas rausmaschiert! Da kann mein geliebter Ehedrachen aber ganz schön stolz auf mich sein, ich habe nämlich nur eine neue Bratpfanne, auf die es nochmal 30% gab, mit gebracht. Ich hab also richtig Geld gespart ;-)

eierpfanne

Sollte nun jemand wissen wollen, wo’s zum Krups/Tefal/Rowenta-Werksverkauf in Solingen geht – ich kenn mich wieder ein Stückchen mehr hier aus und weiß jetzt endlich auch, dass diese doofen drei roten Buchstaben das Zeichen der „Groupe SEB“ sind, zu denen mittlerweile eine Menge Haushaltsartikel-Hersteller gehören!

Lego Racer

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 15|09|2009.

Zeitreise. Ich bin wieder 6 Jahre alt und spiele mit Lego.
Und es ist fast so wie vor 29 Jahren.
Eigentlich ist es sogar noch besser: Es gibt viel ausgefeiltere Steine und mein Sohn spielt mit.

Lego Racer - Eigenkonstruktion

Lego Racer - Eigenkonstruktion

Tag des offenen Denkmals – Lutherkirche

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|09|2009.

Zwar bin ich schon seit längerer Zeit aus der Kirche ausgetreten aber der Blick ins innere jenes Bauwerks, das ich Quasi den halben Tag vor der Nase habe reizte mich dann doch.

Lutherkirche

Lutherkirche

Aussen ganz schön hui… innen bröckelt es aber an manchen Stellen recht ordentlich. Das Bauwerk hat aber auch schon über hundert Jahre auf dem Buckel.
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