Ein neuer Abschnitt

Verbrochen von Herrn Olsen am 01|09|2010

Ein neuer Abschnitt im Leben unseres Sohnemanns.
Ein neuer Abschnitt in unserem Leben.
Lehrer, Hausaufgaben, Elternabende, Zeugnisse, Noten, neue Freunde, neue Feinde und ein nicht mehr ganz so kleines Kind wie noch vor ein paar Wochen.
Ich bin gespannt, neugierig und ein wenig traurig. Warum weiß ich gar nicht so genau.

Finn auf dem Weg zur Schule

Auf dem Weg... (Klick macht groß)

Also lautet ein Beschluss:
Das der Mensch was lernen muss.
Nicht allein das ABC
bringt den Menschen in die Höh.
Nicht allein im Schreiben, Lesen
übt sich ein vernünftig Wesen.
Nicht allein in Rechnungssachen
soll der Mensch sich Mühe machen.
Sondern auch der Weisheit Lehren
muss man mit Vergnügen hören.
(Wilhelm Busch)

Schinken & Ei

Verbrochen von Herrn Olsen am 29|08|2010

Da sag nochmal einer in Museen hingen nur Schinken.
Mitnichten. Ab und an hängt auch das passende Ei dort.

Spiegelei, Nina Ahlers, 2009 Glas, massiv

Spiegelei, Nina Ahlers, 2009 Glas, massiv (Klick macht groß)

Ist Kunst.

The ugly dance

Verbrochen von Herrn Olsen am 28|08|2010

Da sag nochmal einer ich könne nicht tanzen.
Hier klicken. (Benötigt Flash.)

Unantastbar

Verbrochen von Herrn Olsen am 28|08|2010

Mittlerweile sind die Beamten der Solinger Polizeihauptwache in das neue Gebäude an der Kölner Straße umgezogen.
Das alte Gebäude wird nun nach nur 33 Jahren abgerissen. Ein Erhalt der Bausubstanz sein “unwirtschaftlich” heißt es.  Ist das nicht peinlich? Der Mensch hat Raumsonden gebaut, die fast genau so alt sind, 13 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt im luftleeren Raum mit 15km/s dahinrasen und immer noch funktionieren. Allein in Solingen gibt es unzählige Häuser die 2,3 oder 4 mal so alt sind und immer noch stehen. Aber ein Polizeigebäude zu bauen, das mehr als eine Dritteldekadehektode übersteht soll damals nicht drin gewesen sein?

Langlebigkeit und Nachhaltigkeit waren wohl schon damals Fremdworte.

Polizeihauptwache Goerdelerstraße detail - unantastbar

Unantastbar? Nicht für die Abrissbirne. Die "alte" Hauptwache an der Goerdelerstraße. (Klick macht groß)

Wie man ein interessantes Bild macht.

Verbrochen von Herrn Olsen am 27|08|2010

Ich schaue mir ja ab und an mal Bilder an. Im Internet.
Nicht was ihr jetzt denkt. Das war in den Neunzigern.
Ich spreche von Fotos auf flickr, Blogs, Foren usw. Und so langsam beginne ich herauszufinden, warum mich die einen Bilder ansprechen und die anderen nicht. Mehr noch: Ich vermute, dass dahinter ein fast schon allgemeingültiges Prinzip steckt, dass man nutzen kann um selbst bessere Bilder zu machen.
Es geht darum, wie interessant ein Bild ist.
Folgende Theorie: Der Mensch ist größtenteils neophil. Neugierig. Auf der Suche nach interessantem, unbekanntem.
Warum kaufen Männer den Playboy, machen Frauen Schaufensterbummel? Weshalb fahren wir in fremde Länder? Der Niederländer in die Berge, der Tiroler ans Meer? Warum gehen wir in den Zoo oder ins Kino? Weil wir was anderes sehen wollen als das, was wir jeden Tag sehen.
Sieht man einmal von den Bildern ab, zu denen wir eine persönliche Beziehung haben (Hochzeits-, Nachwuchs-, Haustier- und ähnliches Zeug) empfinden wir besonders die Fotos interessant, die etwas zeigen, was wir so nicht jeden Tag zu Gesicht bekommen. Sei es weil das Motiv besonders ist oder weil ein bekanntes Motiv außergewöhnlich abgebildet wurde. Oder beides.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass die ganzen Gestaltungsregeln die einem beim Übergang vom Knipser zum Amateurknipser an die Marmel geballert werden einzig und allein darauf abzielen Bilder so zu “komponieren”, wie das menschliche Auge sie nicht sieht. Nicht sehen kann. Einzig um sie interessanter zu machen. Versucht mit euren Augen einmal einen Gegenstand zu fokussieren, der nicht in der Mitte eures Blickfeldes liegt. Was stellen wir fest? Genau. Geht nicht.

Gleiches gilt für Perspektive, Motivwahl, Licht, Brennweite und den ganzen Kram.
Warum sind Sonnenuntergänge so beliebt? Die meisten Leute sitzen zu hause wenn die Sonne untergeht.
Oder Schwarzweissfotos? Der Mensch sieht bunt.
Halbnackte Damen in hohen Schuhen vor verfallener Industrieruine? Begegnen einem im echten Leben eher selten. Es sei denn man ist hauptberuflich Industrieruine.

Das bringt mich zu der einfachen Formel: Außergewöhnlich = interessant und interessant ist gut. Meistens jedenfalls.*

Meine Empfehlung lautet daher:  Macht eure Bilder so interessant wie möglich. Wählt außergewöhnliche Perspektiven. Sorgt für stimmungsvolles Licht. Geht nah ran. Probiert auch vermeintlich unsinniges aus. Achtet auf Details.

Viel Spaß!

Eigentlich wollte ich den Beitrag noch mit Vergleichsfotos aufpeppen aber ich schmeiße langweilige Bilder grundsätzlich weg. Sorry. (-;

Solltest Du auf der Suche nach noch mehr Weisheit sein gibt’s mein geballtes Fachwissen hier.

*) Die Formel gilt nicht für Betrachter, die zur Gruppe der Pixelpeeper gehören. Auch sogenannte Amateurfotografen und Forenspezialisten haben normalerweise andere Ansprüche an Fotografien. Glücklicherweise stellen sie aber nur einen unbedeutend kleinen Teil der Weltpopulation dar. (-;

Werbungs-Nostalgie

Verbrochen von Herrn Olsen am 26|08|2010

Aus aktuellem Anlass mal ein Programmtipp: Frau Olsen schwelgt auf ihrem Blog gerade in Werbungs-Nostalgien. Unbedingt mitschwelgen!
Macht Laune.

Streetview light?

Verbrochen von Herrn Olsen am 25|08|2010

Auf meinem Mittagspausenknipsspaziergang begegnete mir heute diese einsame Kamera auf dem Gelände des Turmhotels:

Streetview light?

Streetview light? (Klick macht groß)

Mutterseelenallein ging sie hinter der Absperrung ihrem Tagwerk nach und filmte die Banane aka Sichel aka Busbahnhof.
Fragt sich nur warum…?

Nicht mehr lange…

Verbrochen von Herrn Olsen am 24|08|2010

… dann ist wieder Flugplatzfest in Langenfeld.

Thermik

Thermik (Klick macht groß)

Am 4. und 5. September, genäuer gesägt.

Essen ist fertig!

Verbrochen von Herrn Olsen am 23|08|2010

2 Drittel der Olsenbande sowie Nachbarblogger Tetti waren am Samstag auf Zollverein (das sagt man so… ist Kumpel-Slang… glaube ich).
Das stillgelegte Steinkohlebergwerk und die angrenzende Kokerei gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO und der gesamte Außenbereich des Industriedenkmals  ist (ähnlich wie der LaPaDu) 24/7 geöffnet.

Spiegelungen in Koksöfen in der Kokerei Zollverein

Koksofenspiegelungen (Klick macht groß)

Hochbahn auf Zollverein

Hohes Geleis (Klick macht groß)

Selbst wenn man keine der zahlreichen Führungen in Anspruch nimmt bekommt man schon auf eigene Faust eine Menge zu sehen – und so ist es auch kein Wunder, dass die Fotografendichte dort gefühlte 500% höher ist als auf jedem anderen öffentlich zugänglichen Areal auf dem ich je war.

Klicke hier für den Rest… »

Neubau

Verbrochen von Herrn Olsen am 22|08|2010

Die Werkstatt für Behinderte im Solinger Südpark nähert sich der Fertigstellung.

Werkstatt für Behinderte, Südpark, Solingen

WfB, Südpark, Solingen (Klick macht groß)


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