Verbrochen von Herrn Olsen am 11|10|2010
Ein weiterer Vorteil des anhaltend guten Wetters mit klarem Himmel und kalten Nächten ist, dass man den Jupiter jeden Abend am südlichen Sternenhimmel erkennen kann.
Ihr wisst schon. Jupiter. Der Planet. Roter Fleck. Die Affen. Der Monolith.
Nein?
Auch egal.
Jedenfalls kann man mit einem Fernglas oder einem kleinen Teleskop im Moment auch die vier Galileischen Monde erkennen.
Das sind die, anhand derer Galileo Galilei, der alte Pasta-Junkie der Kirche bewiesen hat, dass sich eben nicht alle Himmelskörper um die Erde drehen. Ha! Da war die Kirche ganz schön angepisst damals.
Wo war ich?
Achja.
Und was mit einem Fernglas möglich ist sollte doch für meine 20 Jahre alte Luftpumpe, dem EF 100-300mm f/5.6 kein Problem sein.
War’s auch nicht. Sogar Uranus hab ich zufällig noch mit drauf gekriegt. Der war halt gerade in der Nähe.

Jupiter im Oktober (Klick mach breit)
So und jetzt raus mit euch in die Kälte zum Juptermonde gucken!
(Einen automatischen Tomatenpflücker hat er auch noch erfunden. Der Galileo – nicht der Jupiter)
Verschlagwortet unter: Foto | 9 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 10|10|2010
Ich gelobe feierlich, hier und jetzt, dass ich nie mehr über das Wetter im Bergischen Land meckern werde.
Mag sein, dass wir hier die Regenreichsten Städte in ganz Deutschland haben… drauf geschissen.
Was der Herbst hier im Moment raus haut ist echt derbe. LSF 20, ihr versteht?

Blau und Gelb mit Flare und Baum (Klick macht groß)
Was? Zu heftig die Bearbeitung? Zu Stock-like? Nö. Sah genau so aus. Und ich mag Lensflares!
Verschlagwortet unter: Fotografie | 5 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 09|10|2010
Nix dran gedreht.
Nur aus RAW mit Standardeinstellungen entwickelt und verkleinert.
Obwohl… das ist ja auch schon wieder gedreht…
Egal.

"OOC" (Out of camera) - Klick macht groß
Inspiriert durch Crosa
Verschlagwortet unter: Foto | eine Anmerkung »
Verbrochen von Herrn Olsen am 08|10|2010
Ich mag den Herbst nicht.
Weil der Sommer vorbei ist.
Weil ich mir Gedanken über Winterreifen, Heizkosten und darüber machen muss, ob es für den Hoodie noch zu warm und das T-Shirt schon zu kalt ist. Darüber wo ich die Fahrradhandschuhe hingelegt habe und ob ich noch genug Sinupret für die ganze Familie im Haus hab.
Ich mag den Herbst nicht.
Ich mag den Herbst.
Wegen seiner Farben.

Die Farben des Herbstes - (Klick macht groß)
Verschlagwortet unter: Foto, Zum Nachdenken | 6 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 04|10|2010
Ich frage mich, was hier gemeint ist.
Das Schild selbst?
Vergammelt genug ist es ja.

Naturdenkmal im Gegenlicht - (Klick macht groß)
Welcher Design-Praktikant hat eigentlich den abgebildeten Buntgeier entworfen?
Warum knipst der Herr Olsen dann auch noch so unvorteilhaft gegen das die Sonne?
Und überhaupt: Wer oder was ist „DR(P/A)“?
Verschlagwortet unter: Foto, Kunst?, Unterwegs | 4 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 03|10|2010
Ich habe es tatsächlich geschafft, die Frau Olsen zu einem kleinen Spaziergang entlang des Nacker Bachs zu kriegen.
Unglaublich… und astreine Fotos hat sie auch gemacht.
Und das kam so:
Sohnemann hatte die Hausaufgabe Kastanien, Eicheln und herbstliches Laub zu sammeln und ich fand, dass man das gut mit einer kurzen Geocaching-Runde verbinden könne. Mit mehr Hightech behangen als Apollo 11 für die Mondlandung benötigt hatte ging es dann los.
- 2 Caches gefunden
- Herbstkram gesammelt
- Fotos gemacht
Mission accomplished würde ich sagen.
Was?
Achso… Fotos.
Natürlich.

Schirmchen (Klick macht groß)

Pilzfamilie mit viel Bokeh (Klick macht groß)

Lebensadern (Klick macht groß)

Raupe des Buchen Streckfußes (Klick macht groß)
Verschlagwortet unter: Foto, Solingen, Unterwegs | 3 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 02|10|2010
Auf dem Weg zur Arbeit hab ich heute kurz beim Dorper Kirchhof vorbei geschaut.
Schön schaurig mit dem ganzen Wasserdampf in der Luft.




Ach ja: Klick macht groß! (-;
Verschlagwortet unter: Solingen | 12 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 26|09|2010
Lustig. Ab und an landet mal ein Spamkommentar in meinem Abschäumer (hehe), der auf den ersten Blick so aussieht als sei er tatsächlich von einem menschlichen Wesen verfasst, dass sich mit dem Artikel auseinander gesetzt hat.
Der Bot der solche Kommentare erzeugt war heute offensichtlich ein wenig dejustiert und hat alle möglichen Kommentare seines beschränkten Repertoires bei uns abgeladen.
Hier sind sie:
Klicke hier für den Rest… »
Verschlagwortet unter: Blogsurdistan | 8 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 26|09|2010
Ich hatte ja unlängst bereits erzählt, dass ich mit dem Begriff „Kunst“ nicht eben viel anfangen kann. Mein Begriff von Kunst basierte bislang auf von mir selbst zurecht gedeichselten Merkmalen (siehe hier).
Als Michael Weyl vorgestern auf der Photokina das Emulsion-Lifting eines Polaroids vorführte erwähnte er beiläufig einen interessanten Aspekt: Der Künstler hat in der Regel keine UNDO-Taste. Einen Mechanismus, der einen Arbeitsschritt derart rückgängig macht als sei nichts geschehen.

Emulsions-lifting Technik - vorgeführt von Michael Weyl (Klick macht groß)
Die Lightroom und Photoshop-Cracks sprechen in dem Zusammenhang von der „zerstörungsfreien“ Bildbearbeitung.
Bezeichnender Ausdruck…
Zwar können auch Maler einen Bleistiftstrich ausradieren, Bildhauer zu viel abgetragenes Material wieder ankleben – eines unterscheidet sie dennoch von uns digitalen „Künstlern“ – Das Werk sieht nach einem Analog-Undo nie wieder exakt so aus wie vorher. You cannot unplay a note.
Vielleicht ist das ein Merkmal der Kunst? Dass es kein „Zurück“ gibt? Dass einmal getanes in das Werk einfließt, auch wenn es nicht 100%ig so beabsichtigt war? Eine gewisse „Unvollkommenheit“? Der Faktor Zufall?
Könnte eine Rolle spielen. Der Ansatz gefällt mir.
Wäre eine interessante Herausforderung, eine Zeit lang keine Undo-Funktion zu nutzen.

Der fertige Emulsions-Lift (Klick macht groß)
Was meint die mitlesende Künstler-Fraktion? Ist das ein Ansatz? Oder verzapfe ich hier gerade groben Unfug?
Verschlagwortet unter: Fotografie, Klugscheisserei, Kunst?, Zum Nachdenken | 6 Anmerkungen »
Verbrochen von Herrn Olsen am 25|09|2010
Als Solinger ist man besonders gut beraten, wenn man einen gewissen „Bernd-Das-Brot“chen Pessimismus an den Tag legt. Getreu dem Motto: „Alles ist wie immer – nur schlimmer.“ Besonders in leicht überregionalen Angelegenheiten liegt man damit erstaunlich oft goldrichtig.
Die in-Schutt-und-Asche-Legung einer bekannten Solinger Immobilie geht jetzt bereits in ihr zweites Jahr und noch erfreut sich besagtes Turmhotel besten Leerstandes.
Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ist mittlerweile so altersschwach, dass der darüber verkehrende ÖPNV diese nur noch im Kriechgang befahren darf und knapp ein halbes Jahr nach dieser „reinen Vorsichtsmaßnahme“ unterzieht man die alte Dame nun ein paar Belastungstests.

Kein Sprengstoff - Messonden am Tragwerk der Müngstener Brücke (Klick macht groß)
Ich wette, dass nach der Auswertung kein Schienenfahrzeug mehr die Müngstener Brücke überqueren darf. Da bin ich Pessimist. Aber wie sagt man so schön: „Pessimisten sind nur gut informierte Optimisten.

Farblich stimmig - rostiger Stahl und goldener Herbst. (Klick macht groß)
Verschlagwortet unter: Solingen, Zum Nachdenken | 7 Anmerkungen »