Archiv der Kategorie: 'Unterwegs'

Herr Olsen @ Parque do Ibirapuera

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 16|06|2008.

Was soll man nur mit so einem schönen Sonntag anfangen?
Ganz einfach. Man geht dahin, wo viele Paulistanos Sonntags auch hingehen. In den Park.
Googlemaps sei dank stellte sich der Weg als nicht zu lang und fußgängertauglich heraus.
Also Kamera und ein wenig Kleingeld eingepackt und los.

Die ganze Story, nackte Brasilianierinnen und tolle Landschaftsaufnahmen gibt’s nach dem Klick!

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Zahnspange is the new iPhone

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|06|2008.

Wenn man es in Sao Paulo wirklich zu etwas bringen will muss man offensichtlich Medizin studieren.
Zahnmedizin um genau zu sein.
Noch genauer: Kieferorthopäde.
Es ist wirklich unglaublich wieviele Frauen hier feste Klammern Panzerketten Zahnheizungen Zahnspangen tragen.
Und ich meine Frauen.
Frauen jenseits der 30.
Alleine 2 meiner brasilianischen Kolleginnen.
Wo ja erwiesen ist, dass man Zahnfehlstellungen in diesem Alter eigentlich nur noch mit der Brechstange, einem hydraulischen Wagenheber oder einer ausreichenden Menge Plastiksprengstoff zu Leibe rücken kann.
(Daher hatte übrigens die „plastische“ Zahnheilkunde ursprünglich ihren Namen. Glaube ich.)
Ich habe dazu meine eigene Theorie entwickelt:
Hier in Sao Paulo ist das Tragen von Behang jeglicher Art bzw. das Mitsichherumschleppen teurer Elektronik in bestimmten Gegenden dem ausgeraubtwerden eher förderlich. Deshalb vermute ich, dass die Brasilianerinnen ihre Statussymbole nicht mehr um den Finger oder um den Hals sondern an den Zähnen spazieren führen. Und wer weiss, was eine Kieferorthopädische Behandlung kostet kann nachvollziehen, warum das ein Statussymbol sein muss! Für einen potentiellen Dieb Räuber Unhold ergeben sich aus diesem Umstand zwei gravierende Probleme: Erstens sind die Dinger viel schwerer zu entfernen als beispielsweise ein Handy, ein Portemonnaie oder eine Halskette und zweitens ist der Markt für gebrauchte feste Zahnspangen meines Wissens inexistent.

Bom dia!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|06|2008.

Ein verschlafener Blick aus dem Hotelzimmer läßt ein nettes Wetterchen erwarten und verheißt gutes Licht für ein paar weitere Touri-Schnappschüsse.
Vielleicht bekomme ich auch tatsächlich noch ein wenige Sonne ab.

Blick aus dem Regent Park Hotel, Rua Oscar Freire, Sao Paulo
Blick aus dem Regent Park Hotel, Rua Oscar Freire, Sao Paulo

Dois caiprinha por favor!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|06|2008.

So. Mein erstes Ziel, die Eröffnung unseres Shops in der Bourbon Mall in Sao Paulo ist geschafft. Die Kassen sind ans SAP angebunden und der Rest der IT funktioniert auch.

Und was macht ein deutscher ITler, der die Klappe ein wenig zu sehr aufgerissen hat und deshalb vom Geschäftsführer vor 50 geladenen Gästen und der Presse peinlicherweise und womöglich zu Unrecht als „der beste Caipirinha-Mixer von ganz Brasilien“ angekündigt wird ? (ahhhhrgh!)

Er mixt Caipirinha.

Gingen weg wie warme Semmeln die süchtig machenden pão de queijo. Und das zur Mittagszeit.

Prost!

Valentinstag

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 13|06|2008.

Ist heute.
In Brasilien.
Die Jungs führen Ihre Mädels schön zum essen aus und die Pärchen sitzen im Restaurant nebeneinander.
Komisch, das.

Ach Quatsch!

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 11|06|2008.

„Sao Paulo ist nicht soooo gefährlich. Lass dich nicht verrückt machen!“

„Ah ok. Und warum tragen die Wachen hier vor dem Juwelier nochmal Kevlar-Westen?

Und warum schleppen die Typen vom Geldtransporter MPs mit sich herum?“

Doce de leite

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 10|06|2008.

Mann bin ich vollgefressen.
Mit einem entsprechend gefüllten Portmonee kann man (wer hätte das gedacht) in Sao Paulo  wirklich extrem gut essen gehen. Wenn das so weiter geht kann ich meiner Bikinifigur für den Urlaub getrost Lebewohl sagen.
Reminder an mich: Doce de leite mitbringen. Teuflisch lecker und gefährlich süß!

Room Service

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 09|06|2008.

Ich lass das jetzt einfach mal so stehen – aber denkt ihr dasselbe wie ich?

Roomservice

Jetlag anyone?

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 09|06|2008.

Der Körper ist doch ein seltsames Gerät. Ich war heute morgen doch tatsächlich um 5 Uhr wach. Das entspricht 10 Uhr deutscher Zeit. Wer hatte da noch was von nur 3 Stunden Zeitverschiebung gefaselt?
Und wie es sich für den Winter auf der Südhalbkugel gehört geht die Sonne hier erst um kurz vor acht auf und um kurz nach 6 schon wieder unter. *grummel*

Lasst uns über Geld sprechen…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 09|06|2008.

„Herr Olsen? Können Sie diese 2 Päckchen noch mit nach Brasilien nehmen wo sie doch sowieso da hin fliegen?“
„Gerne doch!“
1 Paket Plastiktüten für unseren Shop in Sao Paulo €120,- Übergepäckgebühr.
Das hätte man billiger haben können.
Den Espresso auf dem Flug nach Madrid übrigens auch. Der kam erstens als Instantversion im formschönen Plastikbecher daher und schlug zweitens mit läppischen €2,- zu Buche. Frechheit sowas. Wenigstens war ich danach aber einigermaßen wach.

Der anschließende Flug über den großen Teich inklusive Äquatorquerung verlief vollkommen ereignislos. Und wenn ich ereignislos sage meine ich stiiiiinklangweilig. Da ist ein 10-Stunden-Flug auch ganz gerne mal gefühlte 20 Stunden lang. Ganz ehrlich: Ich bin nicht für die Langstrecke gebaut. Schon gar nicht Touristen Holz Economyklasse. Beine zu lang, Gliedmaßen zu unflexibel und ruhig sitzen gelingt mir auch nur maximal 10 Minuten. Die Filmauswahl war auch eher Mau obwohl die Pfeifer-Michelle in dieser Komödie… lecker. Die ist doch auch schon über 50, oder?
Jedenfalls war aufgrund dieser Holzklasseninkompatibilität an Schlaf nicht zu denken.
Außerdem: Ich brauch nur das Wort „Thrombose“ zu hören schon bin ich wieder im Gang unterwegs. Man ist ja nicht mehr der Jüngste.
Jedenfalls bin ich jetzt erst einmal angekommen und hau mich jetzt in die Falle.


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