Archiv des März, 2009

Küchenkultur Nachtrag

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 19|03|2009.

Das dieswöchige Thema beim Projekt 52 lautete ja “Küchenkultur”.
Meine erste Idee hatte ich zugunsten dieses Bildes über Bord geworfen, weil zu naheliegend.
Dachte ich.
Bis jetzt hat aber noch niemand von den Teilnehmern das abgelichtet, von dem ich der Meinung bin, dass es das Stück deutscher Küchenkultur überhaupt ist.
Voila:

Maggi Würze

Maggi Würze

Reaktionismus in Reinform

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 18|03|2009.

Hallo?
Frau VonDerLeyen?
Wenn ich jetzt nicht völlig daneben liege sind sie doch Familienministerin, oder?
Wie ich höre haben sie sogar selbst eine Familie. Mit 7 Kindern!
Noch dazu waren sie doch bestimmt selbst auch mal eine Jugendliche, oder?
Wie kommen Sie denn bitte darauf, dass man Jugendliche braucht, die testen ob man beim Händler um die Ecke Alkohol, Tabak, Killerspiele oder Viagra ohne Rezept bekommt?
Solche Testkäufe sind sinnlos. Selbst wenn sich alle Händler an die gesetzlichen Altersbeschränkungen halten gibt es für die Jugendlichen immer Mittel und Wege.
Die Frage ist doch viel eher, wie wir auf die Erwachsenen von morgen einwirken und uns mit unseren Kindern auseinandersetzen, Warnzeichen erkennen.
Ich erzähle ihnen mal einen Schwank aus meiner Jugend, einer Zeit voller Entbehrungen, zweifelhafter Gesellschaft und schlechter Musik.
Einer Zeit als Meister Proper noch Haare hatte und Klementine hieß:
Wenn es darum ging die Ladykracher bei der Kolferz’ Anna (einem urigen Krämerladen, in dem man das ganze Jahr über Knaller bekam) zu besorgen was haben wir damals (tm) wohl gemacht?
Den nächstbesten 18-jährigen mit Süßkram oder der Aussicht auf ein Date mit der fiktiven, gutaussehenden älteren Schwester bestochen natürlich.
Weil unsere Eltern uns aber entsprechend erzogen haben, sprengten wir mit den Knallkörpern aber eben nur aus sicherer Entfernung Playmobil in die Luft und nicht unsere Mitschüler.
An Alkohol, Zigaretten, Herrenmagazine und schlimme Computerspiele kamen wir auf ähnlich zweifelhafte Weise.
Aus irgendeinem Grund aber haben wir es nie wirklich übertrieben.
Ernsthaften Schaden (von diversen Katern, leichtem Raucherhusten, Schwielen an den Händen und dem gefürchteten Joystickarm) hat von uns nie jemand davongetragen oder angerichtet.
Vielleicht weil wir so erzogen wurden?
Wenn ich eine  Politikerin mit 7 Kindern und gesundem Menschenverstand wäre würde ich genau da ansetzen.
Nur mal so als Tipp.

Irgendetwas stimmt hier nicht…

Verbrochen von Sabine und zwar am 17|03|2009.

puechen

Ganz ehrlich, ich hab mich höllisch erschrocken, aber es war dann doch ganz harmlos ;-)

Projekt 52 – 11 (Küchenkultur)

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 15|03|2009.

Ich habe Feuer gemacht!
Für mich als einigermaßen ambitionierten Hobbykoch gehört ein guter Herd zur Küchenkultur.
Und ein guter Herd hat eine Flamme mit ordentlich Power damit es sich das Tier in der Pfanne nicht nochmal anders überlegt.
HughHughHugh!!!

Wokbrenner

Wokbrenner des heimischen Gasherds - 3,5 Kilowatt (klick macht groß)

Und jetzt gehe ich weiter an meiner Keule schnitzen. Das nächste Mammut kommt bestimmt.

Dies ist der elfte Wochenbeitrag zum Projekt 52 von Sari.
Das Wochenthema lautete “Küchenkultur”.
Mehr Infos zum Projekt.

Meine 2 Cents – vielleicht etwas mehr

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 14|03|2009.

Man kann es nennen wie man will.
Katastrophe… Amoklauf… Tragödie…
Die Presse hat immer viele griffige Synonyme für ein Ereignis, dass man kaum in Worte fassen kann.
Und das gilt nicht nur für die Boulevardblättchen.
Wie immer überschlagen sich in den ersten Stunden und Tagen die Ereignisse nicht so sehr wie die Berichte darüber.
Da wird spekuliert, orakelt, dem Web 2.0 aufgesessen und schlampig recherchiert.
Hat der Täter Killerspiele gespielt?
Kündigte er seine Tat an?
Hätte die Tat verhindert werden können?
Muss man die Sportschiesserei verbieten?
Gewaltvideos?
Schlechte Musik?
Who cares?
Es gibt keine 100%ige Sicherheit.
Die kreativen Kaputten dieser Welt werden immer Mittel und Wege finden, trotz aller Sicherheitsmaßnahmen Leid anzurichten.
Da helfen keine Metalldetektoren auf dem Pausenhof.
Auch keine Flüssigkeitskontrollen an Flughäfen oder das Verbot von Killerspielen.
Es hilft auch nix, jede vermeintlich anonym im Internet verbreitete (Selbst-)Morddrohung anzuzeigen oder minutiös amateurhaft den fremdländisch anmutenden Nachbarn zu beschatten. Machte das Schule käme die Exekutive irgendwann gar nicht
mehr dazu echte Verbrechen aufzuklären.
Was allzu gerne Vergessen wird: Diese Verbrechen werden von Menschen begangen.
Nicht von Pistolen, Messern, Bomben oder Fäusten.
Nicht von Killerspielen, Gewaltvideos oder schlechter Musik.
Die Menschen sind es, die viel intensiverer Zuwendung bedürfen.
Es bedarf offener Augen, Ohren und Münder von Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern, Freundinnen und Freunden.
Es bedarf gesunden Menschenverstands und der richtigen “Antennen”.
Wir haben es in der Hand unsere Kinder mit der richtigen Nase für Krisensituationen auszustatten, ihnen beizubringen ein Gespür für Probleme in ihrem Umfeld zu entwickeln und entsprechend zu handeln.
Die Welt retten können wir damit nicht – aber vielleicht machen wir sie ein kleines bißchen lebenswerter.

Komm ich jetzt in’ Fernseeehn?

Verbrochen von Sabine und zwar am 12|03|2009.

Ehrlich gesagt: keine Ahnung! Aber der einstündige Dreh den das Pü, Finn und ich für den WDR gerade hinter uns gebracht haben war sehr aufregend.

Wer glaubt das schon: gestern einen Anruf bekommen, heute mit drei fremden Männern im heimischen Wohnzimmer. Einer sagt so uuuungefääähr was gemacht wird, der andere hat die Kamera auf den Schultern und der dritte hält das riesig große wuschige Mikro.
Man selber ist einfach nur tierisch nervös und kommt sich total dämlich vor. Ich wünschte ich hätte noch etwas von der kindlichen Unbekümmertheit von Finn, der war zwar kurzfristig mächtig beindruckt von den fremden Männern und deren technischen Gerätschaften, aber dann war ihm das ganze Szenario total wurst und er hat so getan, als ob wir völlig allein wären.

Die drei waren übrigens suuuuuuper nett, das Pü war gleich der große Favorit bei Kameramann und Tontechniker (beide Katzenbesitzer) und unser “Off-Gespräch” über unsere Fellgurken war dann doch sehr entspannend. Vielen Dank nochmal für den schönen Nachmittag!!

Ja, ich bin mal gespannt was das wird und ob überhaupt etwas davon gezeigt wird, aber das werden wir in weniger als einer Woche erfahren.

PS: Und wehe einer von denen, die wissen um welche Sendung es geht und wann sie ausgestrahlt wird, verrät hier irgendetwas!! Ich hoffe Herr Olsen und Frau S. mit “oe” sind so fair und ersparen mir die öffentliche Blamage…. ;-)

Warum ich die Pet Shop Boys liebe

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 10|03|2009.

Nicht nur weil sie seit eh und je geniale elektronische Musik produzieren sondern weil ich gerade ohne den Text zu lesen auf den ersten Blick erkannt habe, dass es sich um das neue Album der Gruppe handeln muss.
Warum?
Dieses Album befindet sich in meinem Besitz.
So sieht das Neue aus.
Genial, oder?

Oh Mann!

Verbrochen von Sabine und zwar am 10|03|2009.

Ich bin ja seit einigen Wochen auf Arbeitssuche. Dabei schrecke ich vor nichts zurück und habe auch selber eine Anzeige aufgegeben, aus der eindeutig hervorgeht, dass ich:

1. Eine Sekretärinnen- / Assistentinnenstelle suche,
2. das ich in Solingen wohne und
3. ich nur in Solingen, Langenfeld, Hilden und Düsseldorf arbeiten möchte!

Was ich seitdem für E-Mails bekomme, halte ich – vor Allem bei einem “Anbieter” – für bloggenswert!

Manchmal glaube ich wirklich die Leute halten einen für blöd.

(mehr …)

Im Auge des Betrachters

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 10|03|2009.

“Schönheit liegt im Auge des Betrachters.” heißt es. Da ist was Wahres dran, gilt es doch nicht nur für Frauen, Schuhe, Kampfjets oder Autos sondern auch für das Wetter.
Bis vor kurzem war ich begeisterter Schönwetterknipser. Blauer Himmel, viel Kontrast, Sättigung ohne Ende und RAW um der Dynamik wenigstens ansatzweise Herr zu werden. “Hauptsache es knallt!”
Tja – und dann machte ich mich am Sonntag, bei Hochnebel und Nieselregen Richtung Schaberg auf um das Motiv für die aktuelle Projekt 52-Aufgabe abzulichten und merkte, dass diffuses, gestreutes Licht durchaus seine Reize haben kann… wenn – ja wenn nur genug Tropfen im Spiel sind (-:

Tropfen, Tropfen, Tropfen!

Tropfen, Tropfen, Tropfen!

Schlüpfende Weidenkätzchen

Schlüpfende Weidenkätzchen

Verletzungsgefahr

Verletzungsgefahr

Feuchtes Trio

Feuchtes Trio

Ian Knot

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 09|03|2009.

Es kommt nicht oft vor, dass man in einem solch fortgeschrittenen Alter wie dem meinen eine altgediente Fähigkeit über Bord wirft und durch eine neue ersetzt.
Tatsächlich habe ich genau das heute getan.
senkel
Wie unzähligen Kids wurde auch mir im zarten Kindergartenalter das Schuhezubinden beigebracht. Dummerweise habe ich mir damals, statt des eigentlichen “Reffknotens”, seinen hinterhältigen, chronisch instabilen Zwillingsbruder den “Altweiberknoten” angewöhnt. Sehen sich aber auch zum verwechseln ähnlich die beiden. Ergebnis: Herrn Olsens Fortbewegung bestand zeitweise aus 80% gehen, 20% Schuhe zubinden. Oma Krause und ihr Rollator waren, verglichen mit mir, echte Sprinter.
Damit ist jetzt aber Schluss. Bei SpOn habe ich von Ian Fieggen gelesen. Der wohnt in Australien, hat den ganzen Schnürsenkelkram wissenschaftlich analysiert und sogar eine eigene Seite dazu geschrieben.
So ganz nebenbei hat er dann auch noch den “Ian Knot” erfunden. Ein Knoten, der mindestens doppelt so schnell gebunden ist wie das, was man im Kindergarten gelernt hat und noch dazu so gut wie nie aufgeht.
Und den kann ich jetzt auch.
Genial.
Probiert’s auch mal. Ist ganz einfach. Hier steht, wie’s geht.
Viel Spaß!


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