Archiv der Kategorie: 'Zum Nachdenken'

Die 10 schlechtesten Anmach-Sprüche…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 18|03|2008.

…findet man in der Bild-„Zeitung“, richtig?
Falsch!
Man findet sie bei Spiegel-Online.
Traurig.
Ich fürchte ich muss mir eine neue Online-Nachrichtenquelle suchen.
Nur welche?

Ohne-Grund-Geknipse

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 11|03|2008.

Tja.
Da hat sich der eine oder andere Landesgesetzgeber gedacht: „Wir knipsen einfach mal lustig und ohne triftigen Grund Kennzeichen von vorbeikommenden Fahrzeugen. Könnte ja sein, dass uns dadurch ab und an mal ein dicker Fisch ins Netz geht.“

„Nö!“ sagt Karlsruhe. So einfach geht’s nicht!

Ist nicht das erste Mal, dass das Bundesverfassungsgericht die paranoiden Schreibtischtäter auf den Boden des Grundgesetztes zurückholt. Zurecht.
Legt für mich die Vermutung nahe, dass sich der Gesetzgeber nicht besonders gut mit der Verfassung auszukennen scheint.
Traurig genug.

(via SpOn)

Elternführerschein

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 07|03|2008.

Diejenigen von euch, die (noch) keine Eltern sind, werden sagen „Schlimm schlimm…“ und es sicher auch so meinen. Diejenigen von euch, die Kinder haben werden dafür keine Worte finden und manch einem wird es Tränen in die Augen treiben. Das ist einfach so, wenn sich das Leben ändert und aus zwei plötzlich drei werden… oder mehr.

Ich spreche von 3 verwahrlosten Kindern aus Solingen. 2, 4 und fünf Jahre alt. Unterernährt, verwahrlost, krank. Mit Exkrementen in den Haaren und vergammeltem Essen in der ganzen Wohnung.
Am Leben freilich. Was das bis jetzt für ein Leben gewesen sein muss…

Und natürlich soll das Jugendamt bzw. die überarbeitete Sachbearbeiterin schuld sein an dieser Situation und deswegen wird jetzt auch gegen sie ermittelt.

Wie mich das ankotzt.

Die Leute, die Tag für Tag dafür arbeiten, dass nicht noch viel viel schlimmeres passiert auch noch dafür anzupissen, dass sie nicht 150% geben sondern nur 149. Und dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um eine Pilotin oder einen Sozialarbeiter handelt. Das ist wirklich krank.

Aber bloß keine Nägel mit Köpfen machen.
Kinder machen darf hier immer noch jeder. Egal, ob er die körperliche oder geistige Reife dazu besitzt, für ein vollkommen unschuldiges Leben Verantwortung zu übernehmen oder nicht.

Die Bundesregierung schützt den vermeintlich mündigen Bürger vor allen möglichen Gefahren. Dem Rauchen. Dem Trinken. Infektionskrankheiten, Umweltschäden und dem Klimawandel.
Viele Kinder allerdings brauchen Schutz vor den eigenen Eltern. Wieviel wird dafür getan?

Spenden hin oder her…

Verbrochen von Sabine und zwar am 06|12|2007.

…ich bitte alle Leser unseres Blogs einfach um mehr Aufmerksamkeit, vor allem Kindern gegenüber!!

Mich kotzt es sooo an und vor Entsetzen und Wut fehlen mir die Worte, wenn ich die Meldungen der letzten Tage aus Plauen und Darry sehe! Darry, ein 450-Seelen Dorf und wieder ist niemandem etwas aufgefallen??!!

Natürlich hat jeder mit seinen eigenen Sorgen zu kämpfen, aber ein wenig mehr Interesse an seinen nächsten Mitmenschen kann vielleicht das ein oder andere Drama verhindern.

Mir ist völlig bewusst, dass ich mit meinem Aufruf nicht viel oder vielleicht gar nichts verändern werde, aber das war mir jetzt einfach ein dringendes inneres Bedürfnis! 

Da rufen sie wieder…

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 29|11|2007.

.. und zwar auf.
Zu Spenden.
Ist ja schließlich bloody Vorweihnachtszeit.

Für Brot für die Welt.
Für Ärzte ohne Grenzen.
Für SOS Kinderdörfer in aller Herren Länder.
Für Patenschaften, Welthunger und Katzen in Not.

Und das bei 2.5 Millionen verarmten Kindern im eigenen Land.

Refuse to be terrorized

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 25|11|2007.

Die Abgeordneten des deutschen Bundestages haben -teils wider besseren Wissens- für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt und auch anderswo auf der Welt werden fundamentale Persönlichkeitsrechte mit dem Hinweis auf den Terrorismus mehr und mehr aufgeweicht.
Die vermeintlich allgegenwärtige Gefahr von Anschlägen scheint sich mittlerweile zum Allroundargument für jede denkbare Form der Überwachung gemausert zu haben.
Und warum das alles?
Weil die Menschen Angst vor Terror haben.
Meiner Meinung nach völlig zu Unrecht, denn die Gefahr für jeden Einzelnen Opfer eines terroristischen Anschlags zu werden ist, verglichen mit anderen Gefahren des Alltags, verschwindend gering.
Trotzdem entwickeln Millionen von Menschen eine gefährliche Paranoia und tun so genau das, was Terroristen beabsichtigen: Angst und Schrecken zu verbreiten mit vergleichsweise geringen Mitteln.
Bruce Schneier hat das ganze als Essay im Magazin Wired wunderbar erklärt:

…“Die eigentlichen Ziele des Terrorismus sind nicht die getöteten sondern wir. Die Milliarden von uns die nicht getötet wurden sondern aufgrund des terroristischen Akts Angst haben. Das Ziel des Terrorismus ist nicht der Anschlag selbst – es ist unsere Reaktion darauf.

Und wir tun genau, was die wollen.
…
Unsere Politiker helfen den Terroristen jedesmal wenn sie Angst als Rechtfertigung für ihre Kampagnen benutzen. Die Presse hilft den Terroristen jedesmal wenn sie beängstigende Geschichten über die allgegenwärtige Bedrohung schreibt. Und wenn wir in Panik geraten und diese Angst teilen helfen wir ihnen auch.“ …
(aus dem englischen)

Man gewöhnt sich an alles – aber schöner war’s ohne

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 07|11|2007.

Roger Cicero steht mit seinen Liedern schon seit einiger Zeit auch bei unserem Sohnemann hoch im Kurs.
Plattenspieler
Auf seinem neuen Album gibt’s einen Titel namens „Schöner war’s ohne“.
Darin geht’s unter anderem darum was es heutzutage für Dinge gibt, auf die man locker verzichten könnte.
Hier ein Auszug:

Die Töne der Handys – der Spam und die Hacker
die große Koalition – und morgens der Wecker

Die Kinder von Nachbarn – die zu singen versuchen
die Sprüche von Leuten – die Superstars suchen

Die Globalisierung – und ihre Symptome
die Substanzen im Essen – und Tee mit Melone
man gewöhnt sich an alles – aber schöner war´s ohne

(c) by Roger Cicero / Warner

Geht’s euch mit manchen Dingen auch so?
Was war für euch schöner „ohne“?

Security Unfug

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 01|11|2007.

Wenn ich ehrlich bin gehen mir die Sicherheitskontrollen am Flughafen ziemlich auf den Saque (ich wollte das Wort einfach mal verwenden, MC). Nicht etwa weil ich mich von wildfremden Sicherheitsfachkräften begrabbeln lassen muss. Das vermeide ich inzwischen recht effektiv dadurch, dass ich jegliches Metall abstreife (bis auf die Nieten an meiner Jeans). Die elende Wartezeit vorher finde ich viel schlimmer. Diese wird neuerdings merklich dadurch verlängert, dass es den Passagieren nicht mehr erlaubt ist mehr Flüssigkeit als 100ml (Körperflüssigkeiten, die sich im Körper befinden ausgenommen) mitzunehmen. Wer nicht klar im Vorteil ist (also lesen kann) -und das sind die meisten- wird spätestens beim X-Ray von Saque (schon wieder) und Paque (ha!) freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen und fängt natürlich sofort an zu diskutieren. Meistens endet die Diskssion damit, dass alle Flüssigkeiten > 100ml ausgetrunken oder verklappt werden und der Rest in käuflich zu erwerbenden „Der Tütchenautomat steht da hinten!“ Toppitsbeuteln verpackt wird. Das daauuueeerrt.
Was mich am meisten daran ärgert ist, dass dieser „Liquid Ban“ keinerlei Sicherheitsgewinn bringt. Was kann 105ml Flüssigsprengstoff in einem Flugzeug anrichten, dass 100ml nicht könnten?
Ein Mitglied des britschen Oberhauses ließ sich kürzlich gar zu der Äußerung verleiten, gerade die Flüssigeitsprüfung an den Flughäfen sei ein sehr effektiver Sicherheitsbeitrag – schließlich sei es seitdem zu keinen Zwischenfällen mit flüssigen Explosiva gekommen.
Vorher aber auch nicht.
Wenn man so argumentiert haben sich alle meine Maßnahmen, die Verhindern sollen, dass mir der Mond auf die Hirse fällt bisher als sehr effektiv erwiesen (ich trage gerne BaseCaps).
Die komplette Story hier.
Angeregt durch diesen Beitrag.
relaxing@cdg
Paris, Charles-De-Gaulle 2007

Eine Frage der Zeit

Verbrochen von Herrn Olsen und zwar am 16|09|2007.

Immer wenn unseren Politikern nichts besseres mehr einfällt üben sie sich in vielsagendem Kaffeesatzlesen um mit schwarzmalerischen Zukunftsvisionen ihre politischen Schritte zu rechtfertigen.
Jüngstes Beispiel: Bundestrojanerinnenminister Schäuble.
Auch er greift zur hellseherischen Allzweckwaffe: Es sei nur eine Frage der Zeit bis irgendein Terrorist eine thermonukleare Waffe zusammenbastle.
Und das stimmt ja irgendwie immer. Irgendwann. Ist nur ne Frage der Zeit.
Ich kann das übrigens auch:
Irgendwann wird ein Mensch den Mars betreten.
Es wird 3D Fernsehen geben.
Irgendwann werde ich sterben.
Und die Sonne wird zu einem weissen Zwerg.
Alles nur eine Frage der Zeit.

Danke Tetti für den Denkanstoß!

Meine Jobsuche Teil III, oder: Alles wird gut!

Verbrochen von Sabine und zwar am 13|09|2007.

Ich habe fertig! Mehr gäbe es eigentlich nicht zu sagen, wäre da nicht noch das Thema Personalvermittlung / Zeitarbeit…. Nein, ich will nicht schon wieder meckern, ich möchte einmal etwas Positives dazu sagen. Es gibt nämlich auch Unternehmen, die wirklich richtig toll sind und bei denen man sich auch gut aufgehoben fühlt. Als allererstes möchte ich gerne Amadeus Fire (Düsseldorf) nennen. Es sind nicht nur sehr freundliche Mitarbeiter, sondern dort wird für den Bewerber gearbeitet und das Geld stimmt auch. Ebenso gute Erfahrungen habe ich bei Fa. Bindan (auch Düsseldorf) gemacht. Sehr freundliche Betreuung, sehr zuvorkommend und auch dort ist man um den Bewerber bemüht und versucht, ebenso wie bei Amadeus Fire, durch verschiedene Verdienstmodelle, das Beste für einen unterm Strich rauszuholen, das ist bei Steuerklasse 5 nicht wirklich einfach!

Bei Bindan habe ich nun auch meinen Vertrag unterschrieben und morgen habe ich bereits meinen ersten Arbeitstag. Das war eine ultraschnelle Geschichte. Dienstag dort beworben, Mittwoch Vorstellungsgespräch mit Bindan, heute Vorstellungsgespräch mit dem Kunden und direkt danach den Vertrag unterschrieben. Das ist doch fast Rekordverdächtig (-:


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